Musikgespräch

Der Mannheimer Generalmusikdirektor Alexander Soddy nimmt Abschied

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INTERVIEW
Katharina Eickhoff

Der Generalmusikdirektor des Nationaltheaters Mannheim nimmt an diesem Samstag mit einer Vorstellung von Richard Wagners „Götterdämmerung“ Abschied von seinem Haus und seinem Publikum.

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„Wir haben in den letzten sechs Jahren die richtige Entwicklungskurve gemacht und sind zusammengewachsen.“

Soddy blickt zurück auf prägende und beglückende Erfahrungen mit seinem Orchester und Ensemble. In Mannheim habe er Zeit gehabt, sein Handwerk zu lernen und zu vertiefen, sagt der längst auch international begehrte britische Dirigent.

Oper Wagners „Rheingold“ am Nationaltheater Mannheim – Bebildertes Konzert statt Inszenierung

Alexander Soddy, der scheidender Generalmusikdirektor am Nationaltheater Mannheim, hat sich und seinem Publikum ein großzügiges Abschiedsgeschenk bereitet: Bis Ende Juli werden die vier Teile von Wagners „Ring des Nibelungen“ gestemmt. Regisseurin Yona Kim hat sie mit Videoprojektionen nach dem Konzept der Mannheimer „White Wall Operas“ inszeniert; zum Auftakt gab es am 9. Juli „Das Rheingold“ zu sehen.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Kritik Tristan und Isolde am Nationaltheater Mannheim – eine enttäuschende Neuinszenierung

Die Premiere von Tristan und Isolde am Nationaltheater Mannheim musste schon einmal wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Umso enttäuschender war die mit Spannung erwartete Aufführung am 14. November für SWR2-Opernredakteur Bernd Künzig. Luise Kautz inszenierte die metaphysische Handlung trivial – als englischen Sittenroman aus dem 19. Jahrhundert. Zudem sorgte der Dirigent Alexander Soddy nicht für eine klangliche Balance: Isoldes Schlussmonolog sei kaum zu hören gewesen. Einzig Julia Faylenbogen als Brangäne und Patrik Zielke als König Marke überzeugten stimmlich.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

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Katharina Eickhoff