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Béla Bartók und John Adams stehen für zwei sehr unterschiedliche Arten, in der Moderne mit der Tradition umzugehen. Bartók verbindet in seiner „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta" grundlegende Form- und Stilprinzipien der Musikgeschichte mit charakteristischen Elementen der Bauernmusik. Diese Art von Verbindlichkeit im Komponieren kennt John Adams nicht (mehr). Wie viele Komponisten der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts entzieht sich sein Schaffen einer genauen Zuordnung. „Als Komponist kommuniziert man Gefühle und Gefühltes", sagt er.

Musik

Béla Bartók:
Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106
John Adams:
Grand Pianola Music für 2 Klaviere, Kammerorchester und 3 Frauenstimmen

Interpret*innen

GrauSchumacher Piano Duo
Mitglieder der Neuen Vocalsolisten Stuttgart: Johanna Vargas, Susanne Leitz-Lorey (Sopran), Truike van der Poel (Mezzosopran)
SWR Symphonieorchester
Leitung: Ingo Metzmacher


Konzert vom 27. November 2020 in der Stuttgarter Liederhalle

Béla Bartok: Rumänische Volkstänze SZ 56, bearbeitet für Klaviertrio

Nr. 1: Der Tanz mit dem Stabe. Allegro moderato. Nr. 2: Brâul. Allegro. Nr. 3: Der Stampfer. Andante. Nr. 4: Tanz aus Butschum. Moderato. Nr. 5: Rumänische Polka. Allegro. Nr. 6: Schnell-Tanz. Allegro ¿ Più allegro. Trio Chausson: Philippe Talec (Violine), Antoine Landowski (Violoncello), Boris de Larochelambert (Klavier). Bruchsaler Schlosskonzert des SWR, 9.10.2011.  mehr...

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