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Zwei Wissenschaftler vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der Bundeswehruniversität in München haben das Corona-Infektionsrisiko beim gemeinsamen Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten untersucht. Sie haben professionelle und Amateursänger und -bläser musizieren lassen, die Tröpfchen und die austretende Luft dabei mit einem Laser beleuchtet und mit speziellen Kameras sichtbar gemacht - mit überraschenden Ergebnissen.

Andrea Braun hat mit dem Wissenschaftler Christian Kähler gesprochen und weiß, worauf Musiker beim Proben nun achten sollten.

SWR2 Impuls über die Ansteckungsgefahr durch Aerosole

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Gespräch Singen im Chor ab Juni? Freiburger Institut für Musikermedizin empfiehlt zwei Meter Abstand

Bei einer Wiederaufnahme von Chorproben nach Aufhebung des Verbots ab Anfang Juni sei ein Abstand von zwei Metern beim Chorsingen empfehlenswert, so Bernhard Richter vom Freiburger Institut für Musikermedizin in SWR2 zur Auswertung neuerer Studien zur Verbreitung des Coronavirus. Das Institut empfehle außerdem Singen in möglichst hohen und großen Räumen wie beispielsweise Kirchen. Auch eine möglichst gute Durchlüftung senke das Risiko beträchtlich. Am besten sei natürlich Singen im Freien, weil die freigesetzten Aerosole dort nahezu immer sofort unschädlich gemacht würden. Vollständig ausschließen lasse sich ein Risiko aber auch nicht unter Beachtung aller Vorsichtsmaßregeln.
Prof. Bernhard Richter ist einer der Leiter des Instituts für Musikermedizin an der Universitätsklinik Freiburg, HNO-Arzt und selbst Sänger.
Chorsingen gilt als riskant wegen der möglichen Verbreitung des Coronavirus durch Aerosole. Viele ältere Sängerinnen und Sänger gelten außerdem als besonders gefährdet. Bis Anfang Juni gilt noch ein Verbot für Chorproben.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Corona-Forschung Bundeswehr-Uni hält Coronainfektion beim Chorsingen für "äußerst unwahrscheinlich"

Im März infizierten sich bei einer Probe des Berliner Domchors mehr als 50 Mitglieder mit dem Corona-Virus. Experten empfehlen bisher, gemeinschaftliches Singen in Räumen zu vermeiden - auch in Gottesdiensten.  mehr...

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