Musikkritik

Neue CD von Jan Lisiecki mit Chopin-Nocturnes: "Authentisch und echt empfunden"

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Polnischer Abstammung ist der kanadische Pianist Jan Lisiecki, schon allein deshalb fühlt er sich der Musik von Frédéric Chopin sehr verbunden. Eine gewisse Verpflichtung Chopin zu spielen verspüre er schon länger, sagt er und ist es jetzt angegangen, sämtliche Nocturnes für die Deutsche Grammophon einzuspielen.

Mit seinen 26 Jahren ist Jan Lisiecki kaum älter als Chopin bei der Entstehung der Nocturnes, vielleicht klingt diese Aufnahme deshalb so authentisch, so wahr und echt empfunden, findet jedenfalls unser Autor Manuel Brug.

Manuel Brug (Foto: Pressestelle, Claudius Pflug)
Manuel Brug ist Musikjournalist und Buchautor. Seit 1998 verantwortet er als Redakteur Klassik und Tanz bei der Welt, seit 2017 als Autor. Außerdem schreibt er für profil, FonoForum, Oper!, Tanz, Weltwoche und diverse Rundfunkanstalten. Er ist Juror beim Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Birgit Nilsson Preis. Pressestelle Claudius Pflug

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