SWR2 Musikstunde

Von wegen „Papa Haydn“! (5)

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Mit Wolfgang Sandberger

Unter den Großen der Wiener Klassik gehört Haydn immer noch zu den Unterschätzten. Das Klischee vom "Papa Haydn" klingt jedenfalls herablassend. Dabei ist Haydn alles andere als altväterlich, sondern der neugierige Innovator: vor allem auf dem Feld des Streichquartetts und der Sinfonie. In seinem Kompositionslabor experimentiert er zudem in vielen Gattungen. Die isolierte Stellung auf Schloss Esterhaza hat dabei sein Gutes. Niemand in seiner Nähe kann ihn "irremachen und quälen" und so "musste ich original werden." Die Musikstunde ist diesem Original-Genie auf der Spur und verfolgt die Rezeption seiner Werke.

Musiktitel:

Claude Debussy:
“Hommage à Haydn”
Walzer für Klavier L 115
Michael Korstick (Klavier)
Vincent d' Indy:
Menuett über den Namen von Haydn 
für Klavier op. 65
Tempo die minuetto
Michael Schäfer (Klavier)
Joseph Haydn:
„Die Jahreszeiten“ , Einleitung und Rezitativ
Marlis Petersen (Sopran)
Werner Güra (Tenor)
Dietrich Henschel (Bass)
RIAS Kammerchor
Freiburger Barockorchester
Leitung: René Jacobs
Sergej Prokofjew:
Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25
"Symphonie classique
1. Satz: Allegro
Chamber Orchestra of Europe
Leitung: Claudio Abbado
Joseph Haydn:
Sinfonie Es-Dur Hob I:91
1. Satz: Largo - Allegro (assai)
Berliner Philharmoniker
Leitung: Simon Rattle
Francis Poulenc:
Trio FP 43
Beatrix Lampadius (Oboe)
Erik Stolte (Fagott)
Olga Bechtold (Klavier)
Poulenc-Trio
Jean Françaix:
11 Variations sur un thème de Haydn
für 9 Blasinstrumente und Kontrabass
Bläser Ensemble Mainz
Leitung: Klaus Rainer Schöll
CEE:
Come And Go Remix
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