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Was in der fünften Sinfonie pocht und pulsiert und als Klopfzeichen des Schicksals gedeutet wurde, stammt ebenso aus Frankreich wie der "Éclat triomphale", zu dem sie mit ihrem Finale durchbricht. Beethoven lernte die Musik aus Frankreichs revolutionären Jahren bereits in Bonn kennen. In Wien verkehrte er oft im Hause des französischen Gesandten Graf Bernadotte und entwickelte eine starke Zuneigung zu Opern von Cherubini und Méhul. Letzterer wiederum warf mit seinen Sinfonien deutliche Blicke nach Wien, wo die Hauptgattung großer Instrumentalmusik besser angesehen war als in Paris. In diesem Konzert begegnen sich (zumindest partiell) Geistesverwandte.

Akademie für Alte Musik Berlin
Bernhard Forck (Konzertmeister)
Luigi Cherubini:
Ouvertüre zur comédie-héroïque "Lodoïska"
Étienne-Nicolas Méhul:
Sinfonie Nr. 1 g-Moll
Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 "Schicksalssinfonie"
(Konzert vom 28.10.2020, Zeitversetzte Übertragung aus dem Rokokotheater)

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