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Beethoven beim ARD Radiofestival klingt in diesem Jahr anders. Statt eines großen Symphonieorchesters gibt es Beethovens 4. Und 5. Sinfonie mit maximal 9 Musiker*innen. Da muss der Cellist auch mal Paukenstellen spielen.

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Bei der 4. Sinofnie Beethovens sitzen nur 4 Musiker*innen auf der Bühne und spielen ein Werk, das ursprünglich für ein ganzes Sinfonieorchester mit Blechbläsern, Holzbläsern, Streichern und Pauken komponiert wurde. Trotzdem schaffen sie es, dem Stück einen ganz eigenen Zauber zu verleihen.

Man wollte aus der Not eine Tugend machen und so hat Johann Nepomuk Hummel die Orchesterwerke umarrangiert. Dass das funktioniert sei der Musik zu verdanken, die auch bei kleiner Besetzung trägt, erzählt er bei einer Probe.

Als Kontrast steht Weberns Sinfonie op. 21 auch auf dem Programm. Die kammermusikalische Sinfonie in zwei Sätzen hat ohnehin eine schlanke Besetzung, klingt aber durch die Klarinetten, Hörnern und die Harfe alles andere als schlicht.

Bei einer Probe erzählen die Musiker*innen, wie es ist, Beethoven im Taschenformat zu spielen und für Kameras und Mikrofone zu spielen.

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