SWR2 Alte Musik

Barocke Klänge in der verbotenen Stadt – Eine musikalische Expedition nach China

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Von Bettina Winkler

In 17. und 18. Jahrhundert gab es einen regen musikalischen Austausch zwischen europäischen und chinesischen Musikern, unterstützt und gefördert durch die Kaiser auf dem Drachenthron. Meist waren es Jesuiten, die in Richtung Osten zogen und Kontakte zum chinesischen Hof aufnahmen. Und sie brachten nicht nur ihren christlichen Glauben, sondern auch Musik und Instrumente mit. So entstand in der verbotenen Stadt Beijing eine beachtliche Sammlung, die auch gepflegt wurde. Zu den Komponisten und Musiktheoretikern, die sich auf den Weg ins ferne China machten, gehören Diego Pantoja, Teodorico Pedrini und Joseph-Marie Amiot.

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