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INTERVIEW

Der Schott Musikverlag feiert sein 250. Jubiläum. Peter Hanser-Strecker leitet das Unternehmen, das unter anderem die Werke von Beethoven und Wagner publizierte, in sechster Generation. Im SWR2 Musikgespräch erklärt er, warum die Musikgeschichte ohne seinen Verlag ärmer wäre.

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Archivmaterial aus 250 Jahren Schott Verlag (Foto: Pressestelle, Schott Verlag)
1770: Bernhard Schott gründet den Schott Verlag. Die berühmtesten Komponisten: Beethoven und später Wagner. Pressestelle Schott Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Noten setzen, drucken und verkaufen – das sind die Aufgaben des Verlages. Ab Anfang des 19. Jahrhunderts hat der Schott Verlag sogar eine eigene Papiermühle. Pressestelle Schott Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Richard Wagner war ein sehr wichtiger Komponist für den Verlag, seine zehn wichtigsten Opern wurden bei Schott gedruckt. Pressestelle Schott Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Schnell hatte der Verlag neben seiner Zentrale in Mainz auch internationale Büros, beispielsweise in London. Pressestelle Schott Verlag Bild in Detailansicht öffnen
In Frankfurt unterhielt der Verlag eine Musikalienhandlung, auf der Frankfurter Zeil (Bild um 1870). Pressestelle Schott Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Aufwändig gestaltete Deckblätter, wie hier bei dem Klavierauszug von Humperdincks Oper "Hänsel und Gretel", waren essenziell für die Editionen des Verlages. Pressestelle Schott Verlag Bild in Detailansicht öffnen
In der Londoner Regent Street traf man bei Schott Anfang des 20. Jahrhunderts auf vornehme Kunden. Pressestelle Schott Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Auch während der beiden Weltkriege wurden beim Schott Verlag weiter Noten gedruckt und gebunden – beispielsweise Soldatenliederbücher. Pressestelle Schott Verlag Bild in Detailansicht öffnen
In den 1980er-Jahren hielt der Computer mit seinen technischen Möglichkeiten Einzug beim Notensatz des Schott Verlages. Pressestelle Schott Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Heute gehört der familiengeführte Musikverlag zu den wichtigsten der Welt. Dr. Peter Hanser-Strecker führt das Unternehmen in sechster Generation. Pressestelle Schott Verlag Bild in Detailansicht öffnen

SWR2 Zeitgenossen Peter Hanser-Strecker, Musikverleger.

Wenn Musikverleger Peter Hanser-Strecker an seinem Schreibtisch in der Mainzer Altstadt sitzt, dann setzt er eine jahrhundertelange Tradition fort. Denn in seinem Büro arbeitete schon Richard Wagner. Der Mainzer Schott Verlag editierte das gesamte kompositorische Werk von Wagner wie etwa den "Ring des Nibelungen". Genauso wie die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und Werke von Mozart. Später kamen auch die "Carmina Burana" von Carl Orff dazu Heute verlegt Schott Music unter anderen den Komponisten Krzysztof Penderecki und muss sich den Herausforderungen des digitalen Zeitalters stellen.  mehr...

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