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Zum Jubiläumsjahr beschäftigt sich eine Ausstellung mit der 100-jährigen Geschichte der Salzburger Festspiele. „Großes Welttheater - 100 Jahre Salzburger Festspiele“ macht sowohl auf besondere Momente, als auch auf kritische Aspekte der Festivalgeschichte aufmerksam.

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Auf drei Etagen kann man im Salzburg Museum von Raum zu Raum durch die Geschichte des Festivals wandern. Was war während der NS-Zeit? Welche Klangwelten haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen? Auch Gegenstände, wie das rote Kleid von Anna Netrebko aus der legendären Traviata-Inszenierung von 2005, oder ein altes Mikrofon, erinnern an besondere Momente und Zeiten des Festivals.

Ausstellung „Großes Welttheater - 100 Jahre Salzburger Festspiele“

Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“, 1920, inszeniert von Max Reinhardt (Foto: © Archiv der Salzburger Festspiele/ Foto Ellinger)
Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“, 1920, inszeniert von Max Reinhardt © Archiv der Salzburger Festspiele/ Foto Ellinger Bild in Detailansicht öffnen
Angesichts des Ersten Weltkriegs trug das Festival bei der Gründung den Gedanken eines europäischen Friedensprojekts im Zeichen der Kunst. Während der NS-Zeit musste Gründungsvater Max Reinhardt als Jude seinen Wohnsitz, Schloß Leopoldskron verlassen und nach New York fliehen. © Salzburg Museum/ Luigi Caputo Bild in Detailansicht öffnen
Das sogenannte Spiegelkabinett - mit einem roten Teppich ausgestattet - weist auf das Thema der Repräsentation hin. Sehen und gesehen werden ist auch ein Aspekt der Festspiele. © Salzburg Museum/ Luigi Caputo Bild in Detailansicht öffnen
Bei der Installation Klangraum/KlangKörper ist die Klangwelt der Wiener Philharmoniker zu erleben. Die Zusammenarbeit mit dem Orchester gehört seit 1925 fest zum Programm. © Salzburg Museum/ Luigi Caputo Bild in Detailansicht öffnen
"Das Dilemma des Vogelfänger" von Yinka Shonibare beschäftigt sich mit dem Verhältnis von europäischer Kultur und Kolonialismus. © Salzburg Museum/ Stephen White Bild in Detailansicht öffnen
Ein historisches Dokument: Das Regiebuch von Max Reinhardt aus 1920. © Salzburg Museum Bild in Detailansicht öffnen

Die Ausstellung mache deutlich, „Wie 100 Jahre Festspiele auch 100 Jahre Brüche der Gesellschaft, des kulturellen, des historischen, des sozialen Zusammenlebens widerspiegeln.“, so der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Jubiläumsangebote Silbermünze und Sondermarke für Salzburger Festspiele

Das Jubiläum "100 Jahre Salzburger Festspiele" ist Anlass, auch den Münz- und Briefmarkensammlermarkt zu bedienen. Für beide Märkte sind nun Sammelobjekte zu haben.  mehr...

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