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Wie kommt jemand zu so monumentalen Symphonien? Das fragte sich der Regisseur Reiner Moritz schon in den 1990er Jahren, als er mit Sergiu Celibidache Bruckners vierte und fünfte Symphonie für das Fernsehen produzierte. In seiner neuen Dokumentation „Anton Bruckner - Das verkannte Genie“ versucht Moritz Bruckners Person und Schaffen näher zu kommen.

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Der Film begibt sich auf eine Reise zu den Orten, an denen Bruckner wirkte: Von seinem Geburtsort Ansfelden geht es über mehrere Stationen nach Linz, wo er die Liedertafel Frohsinn leitete. In Bayreuth traf Bruckner mehrmals sein Idol Richard Wagner. Die Reise geht bis nach Wien, wo der Komponist in der Piaristenkirche an der Orgel improvisierte.

Experten und Star-Dirigenten wie Waleri Gergjew, Kent Nagano oder Sir Simon Rattle ordnen das Wirken und Schaffen des Komponisten ein. Dazu gibt es auch längere Ausschnitte aus allen Bruckner-Symphonien zu hören und zu sehen. Eingespielt wurden sie von den Münchner Philharmonikern unter der Leitung Waleri Gergjews

Auf diese Weise will der Dokumentarfilm das Bild vom exzentrischen Sonderling Bruckner geraderücken. Kirsten Liese hat den Film gesehen findet den Ansatz zwar informativ aber etwas verkopft.

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