Oper Umjubelte Elena Stikhina als „Médée“ bei den Salzburger Festspielen

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Selten hat man im Salzburg wohl mehr Oper fürs Auge bekommen als bei Cherubinis Médée in der Inszenierung von Simon Stone. Mit viel Liebe zum Detail inszeniert der Regisseur die Oper als weltumspannende Flüchtlingsgeschichte der Gegenwart, als eine Mischung aus Eifersuchtsdrama und Thriller.

Luigi Cherubinis Oper war ein Ideensteinbruch für Ludwig van Beethovens Fidelio - psychologisch sehr differenziert, mit immensen Anforderungen an Sänger und Orchester. Sängerin Elena Stikhina schwingt sich in der Titelrolle zu einem bemerkenswerten Festspieldebut auf und zeichnet die Figur der Medea als moderne, suchende Frau.

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