SWR2 Treffpunkt Klassik extra Gast im Studio: Klaus Feßmann, Komponist und Klangkünstler

Am Mikrofon: Anette Sidhu-Ingenhoff

Wußten Sie, dass Steine klingen können? Schwingende und klingende Steine, damit fasziniert Klaus Feßmann seit vielen Jahren sein Publikum. Er lehrt Komposition am Mozarteum Salzburg und gilt als Schöpfer der Klangsteinmusik. Solistisch und gemeinsam mit anderen Musikern, z.B. dem Trio Laetare bringt er seine schwarzen, oval geschliffenen und mit Spalten versehenen Steine zum klingen. Der Jade-Klangstein kommt ursprünglich aus China, in Form der Scheibe stellt er den Himmel als "yang“-Prinzip und die Erde in der Mitte als "yin“-Prinzip dar. Klaus Feßmann sagt: "Der Klang der Steine ist eine bislang ungehörte Musik, ein Gegenpol zum Konkurrenzdenken.“ Feßmann lehrt am Mozarteum in Salzburg. Mit seiner Klangstein-Musik arbeitet er auch mit an geologischen, architektonischen, graphischen und therapeutischen Projekten.

Musikliste:

Klaus Feßmann:
"Lindenblüte" für Klavier solo
Klaus Feßmann
Friedemann Dähn, Klaus Feßmann, Manfred Kniel:
2. Satz aus dem Klangsteintrio AQUA
KlangSteine
Marcus Miller:
"Tutu"
Miles Davis (Trompete)
Ensemble
Wolfgang Amadeus Mozart:
1. Satz aus dem Violinkonzert A-Dur KV 219
Isaac Stern (Violine)
Columbia Symphony Orchestra
Leitung: George Szell
Klaus Feßmann:
"Da pacem domine"
Trio Laetare
Perotinus Magnus:
"Alleluia posui adiutorium"
The Hilliard Ensemble
Leitung: Paul Hillier
Gustav Mahler:
2. Satz aus der Sinfonie Nr. 1 D-Dur "Der Titan"
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Rafael Kubelik
Giacomo Puccini:
"E lucevan le stelle" (Und es blitzten die Sterne) aus der Oper Tosca,
bearbeitet für italienische Banda
Banda Cittá Ruvo di Puglia
Leitung: Michele di Puppo

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