SWR2 Musikstunde Hans Pfitzner (5)

"Das dunkle Reich" - Spätwerke
Mit Reinhard Ermen

Hans Pfitzner (1869 - 1949) passt in keine Schublade. Als letzten Romantiker verkauft man ihn unter Wert. Als Komponist allein kann man ihn ohnehin nicht kennzeichnen, denn er war auch Dirigent, Regisseur, Schriftsteller, Theoretiker.

Seine Musik ist gelegentlich widerborstig, eine ganze Reihe seiner Arbeiten wurden zu Schlüsselwerken ihrer Zeit und Gattung. Trotzdem macht es seine strammdeutsche, antisemitische Gesinnung nicht leicht, den Meister und seine Musik uneingeschränkt zu lieben. Doch gerade das macht ihn so spannend: Pfitzner ist ein unbequemer Repräsentant seiner Epochen, ihrer Kunst und ihrer Katastrophen.

Musiktitel:

Hans Pfitzner:
„Schnitterlied“
„Tanz des Lebens“
Chorfantasie „Das dunkle Reich“
Rundfunkchor Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Rolf Reuter
Hans Pfitzner:
„Willkommen und Abschied“, Lied
für Singstimme und Klavier op. 29 Nr. 3
Hans Hotter (Bariton)
Michael Raucheisen (Klavier)
Hans Pfitzner:
„Das verlassenen Mägdlein“
Britta Stallmeister
Klaus Simon
Hans Pfitzner:
Quartett cis Moll
Franz Schubert Quartett
Bamberger Symphoniker
Leitung:  Werner Andreas Albert
Hans Pfitzner:
Sinfonie op. 46
Wiener Philharmoniker
Leitung:  Wilhelm Furtwängler
Hans Pfitzner:
„Hieroglyphe“
Roland Pöntinen
Hans Pfitzner:
Sextett g-moll op. 55
Ensemble Ulf Hoelscher

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