Mit Musik zum Mond (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / dpa / Uwe Anspach)

SWR2 Musikstunde | 50 Jahre Mondlandung Mondsucht - In wechselnder Beleuchtung (1)

Mit Lydia Jeschke

"Ein Narr aber ist wandelbar wie der Mond", weiß schon die Bibel. Und tatsächlich changiert dieser Himmelskörper in unserer Wahrnehmung, nicht nur, weil er so beinahe-menschlich zu- und abnehmen kann.

Der Mond steht am Beginn zeitlicher Ordnungen - und bringt doch immer wieder alles in Unordnung: die Hunde zum Heulen, die Meere zu Sturmfluten, die Gefühle durcheinander. Er steht für die Ferne und scheint doch gerade noch erreichbar. Sein Licht gehört zur dunklen Tageszeit und wenn es Schatten wirft, sind wir irritiert. Und was erst vermuten wir auf der anderen, der dunklen Seite des Mondes? Greifbar ist der Mond und unbegreiflich zugleich; es ist zum Verrücktwerden: "lunatic" eben.

Musiktitel:

Carl Orff:
„O fortuna“ aus
„Carmina Burana“
SWR Vokalensemble
Kinderchor der Staatsoper Stuttgart
Klavierduo Grau / Schumacher
Leitung: Rupert Huber
Hannes Selig:
„Moiren“
Hannes Selig
Murat Topac:
„Ney brings Ramazan”
Murat Topac
Osterhymnus:
„Christ ist erstanden“
Schola cantorum
Clytus Gottwals
Fanny Hensel:
„März“
Lauma Skride (Klavier)
Carl Orff:
„Der Mond“
Ein kleines Welttheater in einem Bild
historische Produktion
BR 1950
Bob Geldorf:
“I don’t like Mondays”
Bob Geldorf
Walentin Sylwestrow:
„Hieroglyphen der Nacht“
Anja Lechner (Violoncello)
Agnes Vestermann (Violoncello)
Arnold Schönberg:
„Pierrot Lunaire“
„Der Fleck des hellen Mondes“
Christine Schäfer
Ensemble Intercontemporain
Leitung: Pierre Boulez
Felix Mendelssohn-Bartholdy:
„Ein Sommernachtstraum“
Notturno
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden
und Freiburg
Leitung: Hans Zender
Karlheinz Stockhausen:
AVE für Bassetthorn und Altflöte aus
„Evas Zauber“ aus „Montag“ aus LICHT
Kathinka Pasveer (Bassetthorn)
Suzanne Stephens (Altflöte)

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