Konzert des Ensemble Modern bei den Donaueschinger Musiktagen 2018 (Foto: SWR)

Musik Donaueschinger Musiktage - Festival für Neue Musik

Große internationale Ensembles und ungewöhnliche Konzertformate stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Festivaltage vom 17. - 20.10.. Verlassen Sie den Konzertsaal, hören Sie Musik als Computerspiel, unter Wasser, von künstlicher Intelligenz oder erleben Sie ein virtuelles Festival im Festival. 20 Uraufführungen stehen auf dem Programm der Donaueschinger Musiktage 2019, das weltweit als eines der bedeutendsten Festivals für zeitgenössische Musik gilt.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
10:05 Uhr
Sender
SWR2

Eröffnungskonzert mit dem SWR Symphonieorchester, dem SWR Vokalensemble und der SWR Big Band

Im Eröffnungskonzert bringt Simon Steen-Andersen erstmals alle drei SWR Klangkörper, das Symphonieorchester, das Vokalensemble und die Big Band, in Donaueschingen zusammen und konfrontiert sie in seinem Werk „TRIO“ mit Aufnahmen aus dem SWR Fernseharchiv mit ihren historischen Vorläufern.

Klang und Raum

Mit den Streicherklängen des Ensemble Resonanz befassen sich auf unterschiedliche Weise Nicole Lizée, Gordon Kampe und Mark Andre. Und Alberto Posadas erkundet in seinem abendfüllenden Werk „Poesie des Raumes“, wie die Klänge das Erlebnis des Raums gestalten können.

Ata Ebtekar (alias Sote) lässt in „Parallel Persia“ die Illusion einer künstlichen und hyperrealen persischen Kultur entstehen. Nina Šenk, Pierre-Yves Macé, Johannes Boris Borowski und Beat Furrer arbeiten auf unterschiedliche Weise mit der ganz eigenen Klangkultur des Ensemble Intercontemporain.

Für die Uraufführungen des Abschlusskonzerts des jordanischen Komponisten Saed Haddad, von Eva Reiter, Lidia Zielińskas und Jürg Frey steht Tito Ceccherini am Pult des SWR Symphonieorchesters.

NOWJazz-Session

Das Wiener Duo von Maja Osojnik und Matija Schellander improvisiert mit elektronischen und analogen Klangquellen, Field Recordings, Beats und dem gesprochenen Wort. Christian Lillingers „Open Form for Society“ ist ein Ensembleprojekt für neun Improvisator*innen – mit konzeptuellen und klangästhetischen Einflüssen aus Jazz, Popkultur und Neuer Musik.

Klangkunst im Museum, im Schwimmbad und an die Hotelbar

Als fester Bestandteil der Donaueschinger Musiktage erobert Klangkunst den öffentlichen Raum der Stadt. Im Museum Art.Plus schafft Angela Bullochs Zeichenapparat Gemälde in Reaktion auf gehörte Musik. Marko Ciciliani lässt in der Alten Hofbibliothek aus einer computerspielartigen Situation heraus eine Geschichte über zwei Pionierinnen der Anatomie im 18. Jahrhundert erzählen und zwei Installationen erobern die Umgebung der Donauhallen. Das Publikum kann im Schwimmbad ein besonders intensives und plastisches Hören unter Wasser erleben oder wird unter dem Titel „Music for Hotel Bars“ an die Theke gebeten. In „Thema Musik Live“ geht es um das Verhältnis der Orchester zur Neuen Musik und N. Katherine Hayles spricht in ihrer Donaueschinger Lecture als Pionierin des Posthumanen in der Kunst über Formen des Unbewussten.

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