Ruhm und Bildung Europäischer SchulmusikPreis kürt Gewinner

Digitale Klangmaschinen, Bläserklassen an Förderschulen oder das Ukulelenspiel am Gymnasium: Schulmusikunterricht kann auch ausgezeichnet sein. Für den besten gibt es den Europäischen Schulmusikpreis.

Ukulele-Gruppe der Katholischen Schule Bergedorf (Foto: SWR, picture-alliance / Reportdienste - Markus Scholz)
Weshalb Schüler die Ukulele lieben: "Du packst die Ukulele aus, bist in einer anderen Welt. Der Stress ist vergessen, den man sonst in der Schule hat." picture-alliance / Reportdienste - Markus Scholz

Zum neunten Mal vergibt der Musikinstrumentenverband Preise "für besondere pädagogische Leistungen und förderungswerte Schul- und Lehrer-Projekte, in denen das aktive Musizieren mit Musikinstrumenten im Mittelpunkt steht." Die Gewinner des insgesamt mit 21.000 Euro dotierten Europäischen SchulmusikPreises (ESP) 2019 wurden am Dienstag, 19. März, in Frankfurt bekanntgegeben - die Preise gehen an insgesamt sieben europäische Schulen. Die Preisverleihung findet am 5. April auf der Musikmesse in Frankfurt am Main statt.

Für preiswürdig befunden wurden ganz unterschiedliche Lernkonzepte: von Schülern, die selbst eine (digitale) Klangmaschine bauen, über eine Ukulele spielende Klasse bis hin zu Schülern einer Förderschule, die über Handzeichen ihr Instrument lernen und es mit ihrem Blasorchester bis zu großen öffentlichen Auftritten bringen.

Sechs Preise für Deutschland, einer für die Schweiz

Verhältnismäßig viele Bewerber kamen dieses Jahr aus Österreich. Den weitesten Weg hatte die Einreichung einer Schule aus Izmir, Türkei. Zu den Gewinnern in den verschiedenen Kategorien zählen zwei Schulen in Bayern, Gymnasien in Münster und Gotha und die Laborschule in Dresden. Zwei Sonderpreise gingen an eine Stadtteilschule in Hamburg und an ein Gymnasium in Bern (CH).

Ausgezeichnet: Das Ukulelespiel am Gustav-Freytag-Gymnasium Gotha

Sonderpreis für einen kreativen, fachübergreifenden Musikunterricht in Bern

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