Würth-Musikpreis für Stegreiforchester Gemeinschaftswerk kreativer Musiker

Das Stegreiforchester ist seit 2015 mit einer neuen Form der Klassik-Music-Performance unterwegs: Ausgehend von großen sinfonischen Werken entwickelt das „improvising symphony orchestra“ genreübergreifende Programme. Der Preis belohnt diese Vorgehensweise.

v.l. Johannes Freyer, Präsident Jeunesses Musicales Deutschland und Reinhold Würth, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stiftung Würth. (Foto: SWR, Adolf Würth GmbH & Co. KG - Peter Petter)
Nach der Preisverleihung (v.l.): Johannes Freyer (Präsident Jeunesses Musicales Deutschland), Reinhold Würth (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stiftung Würth) und das Stegreiforchester und dessen Initiator und Begründer Juri de Marco Adolf Würth GmbH & Co. KG - Peter Petter

Das Stegreiforchester hat am Sonntagabend bei einem Konzert in Künzelsau den Würth-Preis der Jeunesses Musicales Deutschland (JMD) erhalten. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert. Die Jury würdigte nach eigenen Angaben den Zusammenschluss von rund 30 genreübergreifenden Musikern als „bemerkenswerteste innovative Initiative auf deutschen Konzertpodien“, wie der Veranstalter am Sonntag, 30. September, in Künzelsau mitteilte. Bei der Preisverleihung wurde das Orchester für sein neuestes Programm unter dem Titel #freebrahms enthusiastisch bejubelt.

Wer Werte und Zielsetzungen der JMD vorbildhaft verwirklicht...

Der von der Stiftung Würth geförderte Preis wird seit 1991 vergeben. Bestimmt wird der Preisträger durch die JMD, der deutschen Sektion der Jeunesses Musicales International (JMI), die während des Zweiten Weltkriegs gegründet wurde, um Begegnungen junger Musiker zu fördern. Den Preis erhielten Persönlichkeiten wie der Percussionist Martin Grubinger, das vision string quartet oder Projekte wie das Education-Programm der Berliner Philharmoniker. Im letzten Jahr ging der Preis an den Geiger Christian Tetzlaff.

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