Bregenzer Festspiele (Foto: SWR, Thea Thomiczek)

Festspielsommer Bregenzer Festspiele starten mit Verdis „Rigoletto“

In das Rigoletto-Bühnenbild auf der Seebühne im Bodensee wurden acht Millionen Euro investiert. Bis zu 200.000 Besucher wollen die Bregenzer Festspiele damit anlocken.

Mit einem Festakt vor 2.000 geladenen Gästen und einer Rede des österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen eröffnen heute, 17. Juli, die 74. Bregenzer Festspiele. Hauptattraktion ist die Oper „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi auf der Seebühne im Bodensee, die am Abend ihre Premiere feiert. Bis zum 18. August wird das Werk 27 mal am Bodensee zu sehen sein.

Bregenzer Festspiele (Foto: SWR, Thea Thomiczek)
Soll die Massen wieder locken: Die Bregenzer Seebühne mit dem Rigoletto-Bühnenbild Thea Thomiczek

Regie auf der Seebühne führt der 1967 in München geborene Philipp Stölzl, der auch das Bühnenbild für „Rigoletto" entworfen hat. Die Verdi-Oper mit ihrer bekannten Arie "La donna è mobile“ steht in den Sommern 2019 und 2020 erstmals auf dem Spielplan der Festspiele. Die meisten der Aufführungen in dieser Saison sind bereits ausverkauft.

Auch moderne Opern neben Verdi

Insgesamt bieten die Festspiele 80 Opern- und Schauspiel-Aufführungen und Konzerte. Im Bregenzer Festspielhaus hat morgen Abend die moderne Oper „Don Quichotte“ von Jules Massenet Premiere. Zum Programm der diesjährigen Festspiele gehört auch die Oper "Der Reigen" von Bernhard Lang, die 2012 bei den Schwetzinger SWR Festspielen uraufgeführt wurde.

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