Mit frischem Personal Festspielhaus Baden-Baden stellt nächste Saison vor

Beethoven, Beethoven und Beethoven. Nach zwei Jahrzehnten der Intendanz von Andras Mölich-Zebhauser stellte nun erstmals in der Festspielhaus-Geschichte ein anderer Intendant das Programm der kommenden Saison vor.

Intendant Benedikt Stamp (Foto: SWR, picture-alliance / Reportdienste - Uli Deck)
Benedikt Stampa ist ab Juli als Intendant offiziell auch für volle Ränge im Festspielhaus Baden-Baden verantwortlich. picture-alliance / Reportdienste - Uli Deck

Im Baden-Badener Festspielhaus hat der zukünftige Intendant Benedikt Stampa am Freitag, 15. März, das Programm für seine erste Spielzeit vorgestellt. Die neue Saison beginnt Ende September. Im Zentrum seines ersten Festspielhaus-Programms steht auch hier Ludwig van Beethoven. Zum 250. Geburtstag des großen Komponisten werde sich dessen Musik durch die gesamte Spielzeit 2019/20 ziehen, sagte Stampa.

Ansonsten ist die neue Spielzeit geprägt von den üblichen prominenten Vertretern der Klassik wie beispielsweise Thomas Quasthoff, Cecilia Bartoli, den Wiener und den Berliner Philharmonikern, erstmals mit dem neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko und dem London Symphony Orchestra, dirigiert von Petrenkos Vorgänger, Sir Simon Rattle. Den Auftakt für die neue Saison macht am 27. September das John Neumeier-Ballett Hamburg im Rahmen der Herbstfestspiele - mit einer Inszenierung von "Orphée et Eurydice" von Christoph Willibald Gluck.

Festspielhaus noch ohne neuen Geschäftsführer

Der neue Intendant Benedikt Stampa sieht Baden-Baden, so wörtlich, als "internationalen Sehnsuchtsort" und will von hier aus "das musikalische Erbe Europas mit der Welt teilen". Der 53jährige Stampa war zuletzt Geschäftsführer des Konzerthauses Dortmund. Seine Intendanz in Baden-Baden beginnt offiziell im Juli. Bis dahin ist noch Andreas Mölich-Zebhauser in Amt und Würden, der das Haus seit 1998 leitet. Über einen Nachfolger des im September scheidenden Geschäftsführer Michael Drautz wurde nichts bekannt.

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