Deutscher Theaterpreis für Stuttgarter und Karlsruher Oper FAUST für Kratzer und Klink

An den Opernhäusern in Stuttgart und Karlsruhe ist die Freude groß. Regisseur Tobias Kratzer für seine Karlsruher Götterdämmerung und der Stuttgarter Sänger Matthias Klink wurden jeweils mit dem wichtigsten deutschen Theaterpreis ausgezeichnet.

Szenenfoto "Der Tod in Venedig" (Foto: (c) Oper Stuttgart -)
Für diese Rolle bekam er den FAUST: Matthias Klink (l.) als Gustav von Aschenbach in „Der Tod in Venedig" (c) Oper Stuttgart -

Im Theater Regensburg wurden am Samstagabend, 3. November, zum 13. Mal die Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Theaterpreises DER FAUST in insgesamt acht Kategorie ausgezeichnet. Preisträger in der Kategorie „Regie Musiktheater“ wurde Tobias Kratzer für seine „Götterdämmerung"-Inszenierung am Badischen Staatstheater Karlsruhe.

In der Kategorie Sängerdarstellerin/Sängerdarsteller Musiktheater erhielt die Auszeichnung der Stuttgarter Kammersänger Matthias Klink für seine Partie als Gustav von Aschenbach in „Tod in Venedig“ an der Oper Stuttgart.

Ehrung für Opernkomponist Reimann

Mit dem Preis für sein Lebenswerk wurde in Regensburg Aribert Reimann geehrt. Der 82-jährige Komponist begann 1965 seine Arbeit als Opernkomponist, die 2017 mit der Uraufführung von „L'Invisible" nach Maurice Maeterlinck an der Deutschen Oper Berlin ihren vorläufigen Abschluss fand. Dazwischen lagen zahlreiche wichtige Literaturopern wie „Melusine", die 1971 für die Schwetzinger SWR Festspiele entstand. 2011 wurde Reimann bereits der Ernst von Siemens Musikpreis für sein Lebenswerk verliehen.

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