Ruhm und Ehre Deutscher Pianistenpreis 2019 für Südkoreaner JeungBeum Sohn

Die beiden Finalisten beim Internationalen Deutschen Pianistenpreis konnten zwischen Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 2 und Brahms Klavierkonzert Nr. 1 auswählen. JeungBeum Sohn entschied sich im Finale für Brahms und gewann.

JeungBeum Sohn und Peter Ramsauer (Foto: SWR, International Piano Forum - Stefan Höning)
JeungBeum Sohn mit der neuen Auszeichnung und dem Applaus von Wettbewerbsschirmherr und CSU-Politiker Peter Ramsauer, der sich in jungen Jahren gegen eine Laufbahn als Konzertpianist entschieden hat. International Piano Forum - Stefan Höning

Der Südkoreaner JeungBeum Sohn ist der Gewinner des Internationalen Deutschen Pianistenpreises 2019. Der 27-Jährige setzte sich nach zwei Wettbewerbstagen im Finale am Sonntag, 31. März, in Frankfurt gegen den Georgier Luka Okros durch. Der Preis ist mit 20.000 dotiert und wird seit 2011 jährlich vom International Piano Forum (IPF) verliehen. Nach Angaben der 12-köpfigen internationalen Fachjury überzeugte Sohn mit seiner Ausdrucksfreude und seinem perfekten Spiel.

JeungBeum Sohn studiert derzeit Klavier an der Musikhochschule Münster, davor wurde er an der Korea Universität der Künste und an der Hochschule für Musik und Theater München unterrichtet. 2017 hat er als erster Südkoreaner beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München den ersten Preis für Klavier gewonnen. Zuvor gewann er den dritten Preis beim internationalen Yun Isang-Musikwettbewerb 2014 und den Sonderpreis beim Internationalen Musikwettbewerb Genf 2012.

Publikumspreis für Luka Okros

Der mit 3.000 Euro dotierte Publikumspreis ging an den anderen Finalisten, Luka Okros. Für den diesjährigen Wettbewerb gingen rund 100 Bewerbungen ein, sechs Musiker wurden zum Finale in Frankfurt eingeladen. Alle Nominierten werden vom IPF in ihrer weiteren Karriere begleitet. Das IPF vermittelt Auftritte in Konzerthäusern im In- und Ausland und stellt Kontakte zu Dirigenten und Orchestern her.

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