Musik im Angebot Deutscher Musikrat veröffentlicht Künstlerliste mit Zuschussangebot

Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs erhalten für ihre Karriereförderung auch Zuschüsse für Auftritte. In der aktuellen Liste der geförderten MusikerInnen sind auch frisch gekürte ARD-Musikwettbewerb-Preisträger.

Konzertveranstalter können eine finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie bestimmte KünstlerInnen verpflichten. Als SolistInnen stehen bis zum Ende der Saison 2020/2021 nun elf MusikerInnen auf der Künstlerliste des Deutschen Musikwettbewerbes, die heute, am 18. September, veröffentlicht wurde. Unter anderem vertreten ist der Cellist und aktuelle ARD-Musikwettbewerb-Preisträger Friedrich Thiele, der Bariton Konstantin Krimmel, der Stuttgarter Cellist Sebastin Fritsch und Hornist und Opus-Klassik-Gewinner Tilmann Höfs.

Neben den nun veröffentlichten SolistInnen werden noch weitere KünstlerInnen bezuschusst. Zehn SolistInnen, wie der Trompeter und SWR2 New Talent Simon Höfele werden noch bis 2020 gefördert. Außerdem werden zwölf Ensembles empfohlen, die wie die SolistInnen alle Preisträger oder Finalisten beim Deutschen Musikwettbewerb der letzten Jahre waren.

Fagottist Theo Plath (Foto: ARD-Musikwettbewerb / Daniel Delang)
Beim ARD-Musikwettbewerb in München mit einem dritten Preis ausgezeichnet und nun im Angebot: Fagottist Theo Plath ARD-Musikwettbewerb / Daniel Delang

Die Zuschüsse für Engagements erhalten professionelle Orchester aus Deutschland, die eine Künstlerin oder einen Künstler aus der Liste als Solist engagieren. Vorgesehen ist ein Betrag von bis zu 50% des Künstlerhonorars bzw. ein Maximalbetrag von 750 Euro. Durch diesen finanziellen Anreiz sollen den MusikerInnen der Einstieg in eine internationale Karriere erleichtert und gleichzeitig Orchester zur Förderung junger Spitzentalente angeregt werden, wie der Deutsche Musikrat mitteilte.

300 erfolgreiche Konzertvermittlungen

Die Zuschüsse sind Teil der Fördermaßnahmen im Anschluss an den Deutschen Musikwettbewerb. Finanziert werden die Zuschüsse von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und die Kulturstiftung der Länder. Durch die Vermittlung über den Künstlerkatalog kommen nach Angaben des Musikrates ca. 300 Konzerte pro Jahr mit PreisträgerInnen und StipendiatInnen zustande.

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