Bregenzer Festspiele 2020 Ein Traum im Traum - Einblicke in die Entstehung der Oper „Wind“ von Alexander Moosbrugger in Bregenz

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Sendezeit
10:05 Uhr
Sender
SWR2

Der nächste Sommer ist noch weit. Doch schon jetzt öffnen die Bregenzer Festspiele ihre Bühne – wenn auch vorerst nur die Probebühne. Der Komponist Alexander Moosbrugger wurde für die Festspiele 2020 beauftragt, eine Oper zu komponieren. Bei Opernateliers unter dem Titel „Einblick“ können die Zuschauer die Entstehung der Oper erleben.

„Wind“ ist die erste Oper des in Berlin lebenden Organisten und Komponisten, sie basiert auf dem 500 Jahre alten Buch „Hypnerotomachia Poliphili“ von Francesco Colonna. Es geht um einen Traum im Traum. Poliphilo sucht die geliebte Polia. Auf der Suche entdeckt er Dinge, die immer außerordentlich, staunenswert oder exorbitant schön sind, wie sich die Götter es nicht hätten vorstellen, ausmalen oder umsetzen können.

Der Komponist Alexander Moosbrugger (Foto: Pressestelle, Bregenzer Festspiele / Anja Köhler)
Hat den Auftrag bekommen, eine Oper für die Bregenzer Festspiele zu schreiben: Komponist und Organist Alexander Moosbrugger Pressestelle Bregenzer Festspiele / Anja Köhler

Einblicke in den Entstehungsprozess der Oper

Wie dieses Werk entsteht und wie sich die beteiligten Künstler mit dem Stoff und den Ideen auseinandersetzen, können Zuschauer in Bregenz in einer Reihe so genannter „Einblicke ins Opernatelier“ verfolgen.

Olaf Schmitt und Flaka Haliti stellen die geplante Bühne der Bregenzer Festspiele vor (Foto: Pressestelle, Bregenzer Festspiele / Anja Köhler)
Das Bühnenbild gestaltet die aus dem Kosovo stammende Künstlerin Flaka Haliti, die gerade für den Preis der Nationalgalerie nominiert war. Sie und Dramaturg Olaf Schmitt stellen die geplante Bühne vor. Pressestelle Bregenzer Festspiele / Anja Köhler

Besetzt wird Moosbruggers Oper mit Streichquartett, zwei Solisten, drei Chorsängern und Erzählern. Und einer Orgel, die eigens dafür auf der Werkstattbühne der Bregenzer Festspiele entsteht. Bei der Veranstaltung in Bregenz stellte er Stücke vor, die ihn inspirieren – unter anderem Musik des barocken Komponisten Henry Purcell.

Der Countertenor und Bariton Hagen Matzeit (Foto: Pressestelle, Bregenzer Festspiele / Anja Köhler)
Wird auch in der Uraufführung von "Wind" singen: Countertenor und Bariton Hagen Matzeit Pressestelle Bregenzer Festspiele / Anja Köhler

Alexander Moosbruggers Oper „Wind“ wird am 19. August 2020 auf der Werkstattbühne in Bregenz uraufgeführt. Mitwirken werden neben dem Quatuor Diotima auch das KlangForum Heidelberg und das SWR Experimentalstudio.

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