Begnadeter Trompeter Jazz-Musiker Roy Hargrove gestorben

Im Juli diesen Jahres hatte Roy Hargrove beim Freiburger Zeltmusikfestival mit seinem Quintett noch einen umjubelten Auftritt. Am Wochenende ist der US-amerikanische Jazztrompeter im Alter von 49 Jahren überraschend gestorben.

American jazz trumpeter Roy Hargrove performs at the Five Continents Jazz festival, in Marseille, (Foto: SWR, picture-alliance / dpa - Claude Paris)
Wurde angeblich von Wynton Marsalis entdeckt: der Jazz- und Funktrompeter Roy Hargrove picture-alliance / dpa - Claude Paris

Der Jazz- und Funktrompeter Roy Hargrove ist tot. Hargrove sei bereits am Freitag, 2. November, im Alter von 49 Jahren gestorben, teilte die Recording Academy, die für die Verleihung der Musikpreise Grammys zuständig ist, in der Nacht zum Sonntag mit. Hargrove hatte während seiner Karriere zwei Grammys gewonnen. Nach Angaben seines langjährigen Managers Larry Clothier starb er nach einem Herzstillstand im Kampf gegen eine Nierenkrankheit.

Der 1969 in Texas geborene Musiker hatte neben seiner Solo-Karriere auch mit Jazz-Größen wie dem Soulsänger D'Angelo, Erykah Badu, Common und Sonny Rollins zusammen gespielt und war auch Gaststar bei der SWR Big Band.

Hargrove studierte in den 80er-Jahren am Berklee College of Music in Boston und an der New Yorker New School of Music. 1998 gewann er seinen ersten Grammy für das beste Latin Jazz Album ("Habana") mit seiner Band Crisol. 2002 folgte der zweite Grammy für das beste Jazz Instrumental Album "Directions In Music: Live At Massey Hall".

Roy Hargrove und die SWR Big Band beim Aalener Jazzfest 2011

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