Auszeichnung für Carreras Leukämie-Stiftung Der karitative Tenor

Der spanische Opernsänger Jose Carreras erkrankte mit 39 Jahren an Leukämie. Er überstand die Krankheit dank einer Knochenmarktransplantation. Seither sammelt er unentwegt Spenden im Kampf gegen die Krebserkrankung.

Jose Carreras eröffnet Ambulanz für Krebspatienten (Foto: SWR, picture-alliance / Reportdienste - Frank Rumpenhorst)
Auch eine Wirkung der Stiftung: Die Spezialambulanz für Leukämie- und Krebspatienten im Universitäts-Klinikum Frankfurt am Main, unterstützt von der Deutschen José-Carreras-Leukämie-Stiftung und 2017 eröffnet von Jose Carreras und dem Direktor der picture-alliance / Reportdienste - Frank Rumpenhorst

Die „José Carreras Leukämie“-Stiftung des gleichnamigen Opernsängers wird als „Wissenschaftsstiftung des Jahres“ ausgezeichnet. Bislang habe sie für den Kampf gegen Blutkrebs rund 1.200 Projekte finanziell unterstützt und mit ihrem Engagement exemplarisch Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, teilten die Deutsche Universitätsstiftung in Bonn und der Stifterverband am Dienstag, 29. Januar, als Auslober zur Begründung mit. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und soll am 8. April in Berlin an Carreras übergeben werden.

Bisher 220 Millionen Euro gesammelt

Der 1946 geborene spanische Tenor Carreras war 1987 selbst an Leukämie erkrankt und gründete die Stiftung 1995 aus Dankbarkeit für seine Heilung. Die Stiftung unterstützt Forschungseinrichtungen, um Diagnostik und Therapie zu verbessern, sowie Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen. Den Angaben zufolge wurden bisher mehr als 220 Millionen Euro an Spenden eingeworben, unter anderem durch die jährliche José-Carreras-Gala im Fernsehen, die im Dezember 2019 bereits zum 25. Mal stattfinden wird.

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