Ausgezeichnet Musikverdienstorden für Mathias Breitschaft

Der rheinland-pfälzische Preis für die Verdienste um die Musikkultur wurde erst zweimal verliehen. Dritter Preisträger wird nun der ehemalige Mainzer Domkapellmeister.

Mathias Breitschaft wird vom Landesmusikrat Rheinland-Pfalz mit dem "Preis des Landesmusikrats für die Verdienste um die MusikKultur“ ausgezeichnet. Der ehemalige Domkapellmeister und "herausragende Protagonist der rheinland-pfälzischen Musikszene" wird für seine Jahrzehnte währende Förderung der Vokalmusik und für seine Arbeit im Bereich der Musikausbildung geehrt, wie der Landesmusikrat am Mittwoch, 4. September, mitteilte. Die Ehrung findet am 15. September im Rahmen eines Domkonzerts in Mainz statt.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
12:33 Uhr
Sender
SWR2

Chorleiter und Hochschullehrer

Breitschaft wurde 1950 in Würzburg geboren, wurde nach dem Abitur Assistent des Limburger Domkapellmeisters und übernahm 1973/74 die Leitung der Limburger Domsingknaben. Nach seinem Schulmusikstudium wurde er 1984 nach Mainz berufen und dort 1985 zum Domkapellmeister ernannt. Breitschaft lehrte an der Hochschule für Darstellende Kunst an der Universität in Frankfurt am Main und später dann an der Hochschule für Musik in der Akademie der Bildenden Künste an der Universität Mainz.

Der Preis des Landesmusikrats für die Verdienste um die Musikkultur wird in unregelmäßigen Abständen an Persönlichkeiten vergeben, die sich in besonderem Maße durch ihr Engagement für die Musikkultur in Rheinland-Pfalz verdient gemacht haben. Er ist nicht dotiert und wurde bisher nur zweimal verliehen. Letzter Preisträger war 2014 der rheinland-pfälzische Komponist Volker David Kirchner.

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