Ausgezeichnet Bundesjugendorchester liefert "Bestes Konzertprogramm"

Im aktuellen Tourneeprogramm kombiniert das Orchester Werke von Beethoven mit denen von Klaus Huber und Sergej Maingardt. Auch dafür wird das Bundesjugendorchester nun gewürdigt.

Das Bundesjugendorchester (BJO) erhält in diesem Jahr die Auszeichnung für das "Beste Konzertprogramm". Den undotierten Preis erhält das BJO für das Konzertprogramm der Saison 2019/2020. Die vielfältigen Projekte des BJO "spiegeln mit der Repertoireauswahl inspirierend die Leitidee des Orchesters wider" und erzeuge mitreißende Energie und einen einzigartigen Klang, begründet der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV) seine Entscheidung.

Bundesjugendorchester (Foto: BJO/Selina Pfruener)
Mit seinen Konzertprogrammen ein "einzigartiger und facettenreicher Kulturbotschafter" Deutschlands: das Bundesjugendorchester auf Tournee BJO/Selina Pfruener

"Die Projekte der Spielzeit 2019/20 sind beispielhaft für die programmatische Arbeit des Bundesjugendorchesters, das sein Repertoire stets erweitert und in besondere Kontexte gebettet, die Kompositionen in ihrer musik- und gesellschaftsgeschichtlichen Relevanz erfahrbar machen."

Clemens Scheuch, DMV-Vize-Präsident und Mitglied der Jury

Das vor 50 Jahren gegründete BJO arbeitet im Gegensatz zu Profiorchestern nur projektbezogen. Die 14-19-jährigen Musiker*innen treffen sich mehrfach im Jahr und werden jeweils von unterschiedlichen Dirigenten geleitet, da es keinen Chefdirigenten gibt. Die Projekte umfassen sowohl Tanzprojekte und Opern als auch die Zusammenarbeit mit Jazzmusiker*innen und Popkünstler*innen. Das Klassische Orchesterrepertoire wird dabei oft mit symphonischen Werken aus dem 20. und 21. Jahrhundert kombiniert.

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