Jazz

Überraschung garantiert: „Tales” von der Markus Stockhausen Group

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In jungen Jahren hat Markus Stockhausen oft im Ensemble seines berühmten Vaters Karlheinz Stockhausen mitgespielt. Doch irgendwann wollte der 1957 in Köln geborene Trompeter und Komponist seinen eigenen Weg gehen. Der führte ihn weg von der Neuen Musik und hin zum Jazz. Ganz besonders viel liegt ihm dabei an der Improvisation. Und so ist auch das neue Album „Tales“, das er mit seiner Markus Stockhausen Group eingespielt hat, ein Klangerlebnis der besonderen Art.

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Nach einigen wenigen Takten von Jeroen van Vliet am Klavier hebt die Markus Stockhausen Group gemeinsam ab. Am Schlagzeug wirbelt Christian Thomé Klangwolken auf und Jörg Brinkmann ist treibende Kraft am Cello. Mit seinem Flügelhorn schwebt Markus Stockhausen da schon in anderen Spähren.

In einem Live-Konzert moderiert Markus Stockhausen stets souverän und erläutert dem Publikum den Gehalt seiner Werke. Die Neuveröffentlichung ist allerdings eine Studioproduktion und man muss darauf verzichten. Aber das Album steckt auch so voller Überraschungen. „A Music Book of Tales“ — ein klingendes Musikbuch mit Geschichten wollte Stockhausen vorlegen. Das ist dem Trompeter und Komponisten mit dem gewissen Sendungsbewusstsein absolut gelungen.

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