Jazz

„Outer Space“ - Debüt-Album von Peter Somuah

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AUTOR/IN
Georg Waßmuth

Die Jazz-Abteilung des Konservatoriums in Rotterdam genießt einen hervorragenden Ruf. Sie ist weltoffen, pflegt den regen internationalen Austausch und bietet Talenten vom ersten Semester an die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

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Der aus Ghana stammende Trompeter Peter Somuah ist nicht nur in den Genuss dieser Ausbildung gekommen, sondern er hat auch jede Gelegenheit genutzt, in der lebendigen Rotterdamer Jazz-Szene mitzumischen. Doch das sind nicht die einzigen Stationen seines musikalischen Werdegangs.
Angefangen hat es mit einer alten Trompete und dem ständigen Hören der Musik seiner Vorbilder Roy Hargrove und Miles Davis. Und bereits im Alter von 14 Jahren hat Somuah in Marching Bands gespielt, später kamen Afro-Beat, Reggae, Pop und viele anderen Spielarten der Musik hinzu. Bald darauf fing er an seine eigene Musik zu schreiben.

Nun hat Peter Somuah mit seinem Ensemble beim Label Dox Records ein erstaunliches Debüt-Album mit dem Titel „Outer Space“ vorgelegt, schwärmt unsere Jazzkritiker Georg Waßmuth.

„Outer Space“ von Peter Somuah

Jazz Fulminantes Debüt-Album: „Magic Realism" vom Quintett Chai Masters

Die Mitglieder des Quintetts Chai Masters sorgten bereits während ihres Studiums am Konservatorium in Amsterdam für Furore - zu Recht, wie ihr Debüt-Album beweist.
Das Ensemble hatte sich spontan in einem Seminar über indische Rhythmik zusammengefunden und komponierte schon bald eigene Stücke. Doch die Corona-Pandemie verhagelte die Konzertpläne der fünf jungen Musiker. So gingen sie ins Studio und setzten dort ihre Vision vom „Magischen Realismus" um. Das poetische Potenzial der Chai Masters auf ihrem Debüt-Album „Magic Realism" ist frappierend - und auch, wie sie es unter Hochspannung in Musik umsetzen, meint unser Jazzkritiker Georg Waßmuth.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Jazz „Les cadences du monde“ - Der französische Klarinettist Louis Sclavis auf imaginärer Weltreise

Louis Sclavis hat sich in seiner Arbeit immer gern von Geschichten inspirieren lassen. Die Anregung zu seinem neuen Album fand er in dem Tagebuch des Schweizer Schriftstellers Nicola Bouvier, der in den 50er Jahren zu einer abenteuerlichen Fahrt um den Globus gestartet war. In Quartett-Besetzung lotet Louis Sclavis die unterschiedlichsten Klangwelten und Ästhetiken aus, die musikalisch oft wagemutig und spannende Reise führt dabei weniger an reale, denn an imaginäre Orte.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Jazz Meditative Kraft: Der israelische Saxophonist Oded Tzur mit „Isabela“

Fünf längere Kompositionen stellt der israelische Saxophonist Oded Tzur auf seinem aktuellen Album vor - gemeinsam mit seinen musikalischen Partnern Nitai Hershkovits (Piano), Petros Klampanis (Bass) und Johnathan Blake (Drums). Ausdrucksstark und nuancenreich agiert das Quartett und weiß den Klangvorstellungen von Oded Tzur in seinen ruhigen und zugleich kraftvollen Kompositionen zu folgen. Denn der 1984 in Tel Aviv geborene und heute in New York lebende Künstler folgt der Meditation bei der Vorbereitung seiner Musik - in ihr, so Oded Tzur, läge die größte künstlerische Schnittmenge mit seiner Art, Saxofon zu spielen.  mehr...

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