Gespräch

Mit Musik die Gesellschaft verändern: Zum 50. Todestag von Louis Armstrong

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„Ich glaube, Armstrong hat immer daran geglaubt, dass Musik gesellschaftliche Veränderungen voranbringen kann“, sagt Wolfram Knauer, Armstrong-Biograph im Gespräch mit SWR2.

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Armstrong habe sich nicht nur in seiner Musik gegen Rassismus positioniert, sondern seine Popularität auch ganz konkret genutzt, um sich für mehr Rechte für die afroamerikanische Bevölkerung einzusetzen, in dem er Konzerte absagte, Konzerte, mit denen die USA eigentlich "eine andere Art des Amerika darstellen wollte“.

Armstrong sei kein Aktivist im Sinne der 50er/ 60er Jahre gewesen, als die Bürgerrechtsbewegung bestimmte Formen des Protestes gewählt hatte. Aber in der Zeit, in der er lebte, und in der er aktiv war, setzte er seine Musik ein, um die Gesellschaft zu verändern, so Knauer.

Zum 50. Todestag von Louis Armstrong ist kürzlich die Biografie „Black and Blue. Louis Armstrong – Sein Leben und seine Musik“ von Wolfram Knauer im Reclam-Verlag erschienen.

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