Jazz

US-Pianist Ramsey Lewis mit 87 Jahren gestorben

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Jazzpianist Ramsey Lewis (Foto: IMAGO,  ZUMA Press)
Ramsey Lewis lernte als Kleinkind Klavierspielen, 2007 wurde er für sein Lebenswerk mit dem renommierten Jazz-Preis National Endowment for the Arts Jazz Master Award gewürdigt. ZUMA Press

Der bekannte US-amerikanische Jazzpianist Ramsey Lewis ist tot. Der dreifache Grammy-Gewinner sei am Montag im Alter von 87 Jahren friedlich in seinem Zuhause in der US-Stadt Chicago gestorben, teilte seine Ehefrau Jan über einen Presseagenten mit.

Berühmt mit „The 'In' Crowd“

Lewis wurde im Jahr 1965 mit seinem Trio mit einer Instrumentalversion des Motown-Hits „The 'In' Crowd“ des Sängers Dobie Gray über Nacht berühmt. Das Stück landete an der Spitze der Charts - eine Seltenheit im Jazz. Der Pianist wurde kein Pop-Superstar, hatte aber jahrzehntelangen Erfolg in der Welt der Jazzmusik und war bekannt als Gastgeber einer Radiosendung. In den 1970er Jahren wandte sich Lewis unter anderem auch dem R&B und der lateinamerikanischen Musik zu.

Jazz-Legende mit Gefühl für Soul, Bossa und Funk

„Ramseys Leidenschaft für die Musik wurde durch die Liebe und Hingabe seiner Fans auf der ganzen Welt genährt“, erklärte seine Frau. Er habe es geliebt, auf Tournee zu gehen und Musikliebhaber aus verschiedenen Kulturen zu treffen. „Es war unserer Familie eine große Freude, Ramsey auf diese besondere Weise mit all jenen zu teilen, die seine von Gott gegebenen Talente bewunderten.“

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