Jazz

Inspiriert: Die Harfenistin Brandee Younger mit „Somewhere Different”

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Georg Waßmuth

Bei Jazz denken wir an alle möglichen Instrumente, aber keineswegs an die Konzertharfe. Mit ihren 47 Saiten und der komplizierten Pedalmechanik scheint sie sich für Jazzmusik weniger zu eignen. Dass dem keineswegs so ist, zeigt die US-amerikanische Harfenistin Brandee Younger auf ihrem aktuellen Album „Somewhere Different“, das beim renommierten Jazzlabel Impulse! Records erschienen ist.

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Als Komponistin und Interpretin legt Brandee Younger eine Neuveröffentlichung mit Esprit vor, die dem klassischen Instrument Harfe im Jazzensemble ein überraschend neues Image verleiht: Klassik meets Jazz meets Inspiration.

Jazz Überraschung garantiert: „Tales” von der Markus Stockhausen Group

In jungen Jahren hat Markus Stockhausen oft im Ensemble seines berühmten Vaters Karlheinz Stockhausen mitgespielt. Doch irgendwann wollte der 1957 in Köln geborene Trompeter und Komponist seinen eigenen Weg gehen. Der führte ihn weg von der Neuen Musik und hin zum Jazz. Ganz besonders viel liegt ihm dabei an der Improvisation. Und so ist auch das neue Album „Tales“, das er mit seiner Markus Stockhausen Group eingespielt hat, ein Klangerlebnis der besonderen Art.  mehr...

Jazz Entschlossen: Jan Lundgren mit „Into the Night“

Pandemiebedingt stand das Jazz Festival im südschwedischen Ystad im Sommer 2020 auf der Kippe. Aus dem sonst so opulenten Programm an mehreren Spielstätten wurde ein Mini-Festival, unter strengen Auflagen. Wegen der Reisebeschränkungen konzentrierte man sich vorwiegend auf einheimische KünstlerInnen. Ausgenommen der Franzose Emile Parisien, der mit seinem Saxofon einfliegen durfte. Gemeinsam mit Lars Danielsson und Jan Lundgren wurde auf die Schnelle eine Stückauswahl getroffen. Als Motto wählte man eine kontemplative Reise in die Nacht. Das Ergebnis ist bemerkenswert gut gelungen und jetzt auch auf CD zu haben: „Into the Night“.  mehr...

Jazz Gelungenes Debüt: „Quiet Land“ von Laura Kipp

Als der legendäre Musikproduzent Quincy Jones 2017 beim Stuttgarter Festival „JazzOpen" im Background-Chor die Sängerin Laura Kipp hörte, meinte er: „Diese junge Frau ist hervorragend und ihr alle werdet in Zukunft noch von ihr hören.“ Vier Jahre hat es dann gedauert, bis LAURA ihr Debüt-Album „Quiet Land“ beim Label GLM veröffentlichen konnte. Eine spannende Jazz-Reise, in der auch Pop, Soul und Chanson mitschwingen - ein frisches Album, das zugleich sehr reif ist und von Laura Kipps musikalischem Weg erzählt.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

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Georg Waßmuth