Jazz

Große Besetzung mit strahlendem Sound: „Dear Love“ Jazzmeia Horn and Her Noble Force

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Mit ihrer unglaublich wandlungsfähigen Stimme auf dem Album „Love & Liberation“ hat die US-amerikanische Sängerin Jazzmeia Horn 2020 eine Nominierung für die begehrten Grammy Awards eingeheimst. Auch mit dem neuen Album „Dear Love“ gelingt ihr und ihrem vorzüglichen Ensemble ein weiterer Überraschungsaufschlag.

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Gesang, der auf dem Sound schwebt

Wenn sie von vergebener Liebesmühe singt, schwebt ihre Stimme auf dem Sound von zarten Streichern, dann galoppiert sie mit schnellem Scat-Gesang durch den Garten der vertrackten Beziehungen.

Die 30-Jährige wurde in Texas geboren, hat in New York Gesang studiert und dort bereits ihren ersten Gesangswettbewerb gewonnen. Danach ging sie mit ihrem Quintett auf Weltournee und erhebt seither ihre Stimme als selbstbewusste Protagonistin der afroamerikanischen Community gegen Rassismus und Diskriminierung.

Bei ihrer aktuellen Produktion hat Jazzmeia Horn auch als Komponistin und Produzentin das Heft in die Hand genommen und sich zur Realisierung eine ganze Big Band zusammengestellt.

Jazz „Love & Liberation“ von Jazzmeia Horn: schon lange kein Geheimtipp mehr

In nur ganz wenigen Jahren hat sich die 28-jährige Sängerin Jazzmeia Horn im US-amerikanischen Jazz durchgesetzt.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Jazz Erfrischender Drive: Das Album „Personal Belongings“ von Omer Klein

Mit der Pandemie kam für den viel beschäftigten Pianisten und Komponisten Omer Klein erst einmal das Aus. Es gab keine Auftritte, keine Tourneen mehr. Die Zeit des Lockdowns hat der 1982 in Israel geborene, aber schon seit Jahren in Deutschland lebende Musiker jetzt in seinem neuen Album „Personal Belongings“ festgehalten. Eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit einem Ausnahmezustand, der den Künstler und seine Familie in Quarantäne gezwungen hat.
Das Album endet ganz bewusst mit dem Evergreen „What a wonderful world“.
Bei diesem Ohrwurm beweist der Pianist einmal mehr seine Klasse. Melodie und Begleitung klingen fragil und zerbrechlich und nur das Nötigste wird angedeutet. Ganz so, als möchte der Interpret sagen: Das Eis auf dem wir uns bewegen ist dünn.  mehr...

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Jazz Experimentell: das Album „Hope" der Sängerin Elena Mîndru

Mit ihrem vierten Album beschreitet die finnische Sängerin und Komponistin Elena Mîndru neue Wege. Im Mittelpunkt der farbenreichen und stimmungsvollen Titel steht die Stimme der gebürtigen Rumänin, die im freien Dialog mit Violine, Piano, Schlagzeug und Bass ihrer Hoffnung auf eine positive Zukunft musikalisch Ausdruck verleiht. Vom kleinen Label „Eclipse Music" in Tampere, das stets hochwertige Produktionen betreut, erhielt sie für ihre neuen Songs kompetente Unterstützung. Fazit: ein ausgereiftes Konzeptalbum.  mehr...

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Jazz Musikalischer Roadtrip: „Via de la Plata“ vom Daniel García Trio

In den vergangenen Jahren hat die Jazz-Szene in Spanien einen enormen Aufschwung erlebt. Gerade die jüngere Künstlergeneration gibt ihr entscheidende Impulse. Einer der wichtigsten Vertreter ist der Jazzpianist und Komponist Daniel García. Nach seinem Studium am Berklee College of Music in Boston ging er zurück in sein Heimatland und gründete dort das international beachtete Daniel García Trio. Mit ihrer zweiten CD „Via de la Plata“ unternehmen die Klarinettistin Anat Cohen, der Trompeter Ibrahim Maalouf und der Gitarrist Gerardo Núñez eine beeindruckende Reise, die von Landschaft, Kultur und Geschichte erzählt.  mehr...

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