SWR2 Jazztime

Farben und Räume – Eberhard Webers Band Colours (1975 – 1981)

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Von Hans-Jürgen Schaal

Colours war "eine der populärsten Bands ihrer Zeit", schreibt der amerikanische Jazzkritiker Michael Tucker. Anders als viele Jazz-Rock- und Fusion-Formationen, in denen Lautstärke und Tempo eine große Rolle spielten, betonte die Musik von Colours die Klangfarbe, den atmenden Raum, den hypnotischen Flow. Auch klassische und minimalistische Anklänge spielen herein - diese besondere Mischung aus akustischen und elektrischen Elementen übt noch heute einen ganz eigenen Zauber aus. Die Band des aus Esslingen stammenden Bassisten Eberhard Weber wurde ein Schlüsselensemble für die europäische Jazz-Ästhetik.

Eberhard Weber:
Touch / Album: Eberhard Weber – Yellow Fields
Charlie Mariano, Sopransaxofon
Rainer Brüninghaus, Keyboards
Eberhard Weber, elektr. Fünf-Saiten-Bass
Jon Christensen, Schlagzeug

Eberhard Weber:
Sand-Glass / Album: Eberhard Weber – Yellow Fields
Charlie Mariano, Sopransaxofon
Rainer Brüninghaus, Keyboards
Eberhard Weber, elektr. Fünf-Saiten-Bass
Jon Christensen, Schlagzeug

Rainer Brüninghaus:
Bali / Album: Colours – Little Movements
Die Band Colours

Eberhard Weber:
Seriously Deep / Album: Colours – Silent Feet
Eberhard Weber, E-Bass
Charlie Mariano, Sopransaxofon
Rainer Brüninghaus, John Marshall, Schlagzeug

Eberhard Weber:
Left Lane / Album: Eberhard Weber – Yellow Fields
Die Band Colours

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