Jazz

Ein Zeichen für mehr Menschlichkeit: „Crescent“ von Atzko Kohashi & Tony Overwater

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AUTOR/IN
Georg Waßmuth

Das Album „Crescent“ von John Coltrane aus dem Jahr 1964 gilt als ein Meilenstein der Jazz-Historie. Der Saxofonist habe mit seinen schwermütigen Balladen nicht nur ein episches Meisterwerk vorgelegt, sondern auch eine Welt voller Ungerechtigkeiten und Unfairness reflektiert, resümierte damals die Kritik.

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Eine Hommage an Coltrane mit neuem Ansatz

67 Jahre später lassen sich die Pianistin Atzko Kohashi und der Kontrabassist Tony Overwater von dem legendären Album zu einer Neu-Interpretation inspirieren. Herausgekommen ist eine herausragende Aufnahme – eine Hommage an John Coltrane, die aber einen ganz eigenen Ansatz verfolgt.

Atzko Kohashi & Tony Overwater setzen mit ihren farbenreichen und fantasievollen Klangwelten gerade in diesen Zeiten ein starkes Zeichen für mehr Menschlichkeit, meint unser Jazzkritiker Georg Waßmuth.

Atzko Kohashi & Tony Overwater - Lonnie's lament (Coltrane)

Jazz Konzeptalbum der Extraklasse - „Ghost Song“ von Cécile McLorin Salvant

Cécile McLorin Salvant gehört aktuell zu den gefragtesten Jazz-Sängerinnen und hat bereits drei Grammys für ihre Musik erhalten. Ihr neues Album „Ghost Song“ klingt wie ein persönliches Tagebuchs, frei nach dem Motto: „Hört her, das bin ich, das alles bewegt mich!“ Es ist ein Konzeptalbum der Extraklasse, das bis ins kleinste Detail und auch in der Cover-Gestaltung die Handschrift einer herausragenden Künstlerin trägt.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Jazz „This Life“ von Curtis Stigers — die Musik seines Lebens

Whitney Houston als Popdiva und Kevin Costner als ihr Leibwächter begeistern 1992 mit dem Film „Bodyguard“. Auch der Soundtrack zum Film war ein Riesenerfolg. Den Song „Peace, Love and Understanding“ interpretierte damals Curtis Stigers. Nach dreißig Jahren stellt er ihn jetzt ganz bewusst an den Anfang des neuen Albums „This Life“.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Jazz Absolut hörenswert: „For You” von der Pianistin und Sängerin Olivia Trummer

Olivia Trummer zählt zu den arrivierten Jazzkünstler*innen in der Musikszene. Nach dem Studium in ihrer Heimatstadt Stuttgart verbrachte die Pianistin prägende Jahre in New York, wo sie an der „Manhattan School of Music“ auch ihre Stimme entdeckte. Als Sängerin, Komponistin und Pianistin legt sie nun bei Warner Music ihre neunte CD vor. „For You“ ist ein sehr persönliches Album, auf dem die Künstlerin unaufdringlich ihre eigene Situation sowie Beziehungen und Gefühle reflektiert. Eine beeindruckende Neuproduktion, meint unser Jazzkritiker Georg Waßmuth.  mehr...

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Georg Waßmuth