Porträt

Musikalische Grenzen kennt sie nicht: Die Französisch-algerische Jazz-Musikerin Nesrine Belmokh

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AUTOR/IN
Marlene Küster

Nesrine Belmokh vereint die Musikwelt des Mittelmeers von Nordafrika bis Südeuropa und schöpft aus ihren algerischen und französischen Wurzeln.

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Ein Nerv unserer Zeit

Mit ihrer Musik zwischen traditionellen arabischen Rhythmen, World, Jazz und Pop trifft Nesrine Belmokh einen Nerv unserer Zeit. Musikalische Grenzen kennt sie nicht und macht uns mit allen möglichen musikalischen Besonderheiten diverser Länder vertraut. Nesrine Belmokh ist ein aufsteigender Stern am Jazz-World-Himmel.

„Gerade wir Frauen müssen uns in vielen Ländern unterordnen und können nicht frei leben. In meiner algerischen Gesellschaft ist Diskriminierung und Unterdrückung an der Tagesordnung. Deshalb ist ein Auftritt als Frau und Sängerin einfach ein wichtiges Statement.“

Auftritt beim Mosel-Musikfestival

Ihr Debütalbum „Ahlam“ führte sie 2018 von Festivals und Konzerthäusern ihrer Wahlheimat Spanien über klassische Häuser bis zu zahllosen weiteren Auftritten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, der Türkei und Rumänien.

Als ihr zweites Album 2020 erschien, folgte wegen der Pandemie eine Phase ohne Konzerte. Nun tritt Nesrine Belmokh am 18. August 2022 beim Mosel-Musikfestival auf.

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