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Von Stefan Evertz

Wer einen Tango hört, der hat schon nach wenigen Takten Bilder im Kopf: ein elegant gekleidetes und akkurat frisiertes Paar, das auf dem Parkett in beeindruckender Strenge eine tiefe, kühle Erotik zelebriert. Was macht den Tango aus? Strenge und Akkuratesse im Takt, das melancholische Bandoneon, die Tonart meist in Moll. Der Reiz am Tango ist seine emotionale Tiefe. Verständlich, dass die unterschiedlichsten Genres sich seiner bedienen: Schlager, Operette und Musical, klassische Musik, Popmusik und Elektro.

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