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Der „Bilderatlas Mnemosyne“ von Aby Warburg gehört zu den ehrgeizigsten Projekten der Kunstgeschichte. Mit einer Vielzahl von Fotos wollte Warburg das Wandern von Motiven und Darstellungsformen sichtbar machen – quer durch die Epochen und auch durch die Kulturen.

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Aby Warburg: Bilderatlas Mnemosyne (Foto: Wootton / fluid; Courtesy The Warburg Institute, London)
Aby Warburg, Bilderatlas Mnemosyne, Tafel 39 (wiederhergestellt) Wootton / fluid; Courtesy The Warburg Institute, London

Das Unternehmen fand durch Warburgs Tod 1929 ein abruptes Ende. Die Fotos wurden in der „Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg“ von den Tafeln genommen und 1933, als die Nazis die Macht ergriffen, nach London verschifft – zusammen mit der gesamten Warburg-Bibliothek.

Aby Warburg: Bilderatlas Mnemosyne (Foto: The Warburg Institute)
Aby Warburg, Neapel, Mai 1929 The Warburg Institute

Seit den 1980er Jahren versuchten verschiedene Forscher*innengruppen, den „Bilderatlas Mnemosyne“ zu rekonstruieren – Roberto Ohrt und Axel Heil sind nun so weit gekommen, dass sie den Atlas als überdimensioniertes Buch herausgeben konnten.

Das Buch ist ein „großartiges Werk einer Wunderkammer, durch die wir die Welt besser erkennen können“.

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