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„Ich finde Archivierungs-Projekte spannend, bei denen es darum geht, einen Querschnitt zu archivieren und nicht nur das, was eine Person gemacht hat“, sagt die Autorin Kathrin Passig. Es gebe bereits einige Ideen und Konzepte, digitale Literatur zu archivieren.

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Aber bei neuen Medien sei es am Anfang oft so, dass umfangreiches Archivieren nicht stattfindet, schon weil das Speichern aufwendig und teuer sei. Technisch sei digitales Archivieren natürlich mittlerweile möglich, aber es brauche dafür immer einen Umdenkprozess.

Dieser Umdenkprozess stecke in Deutschland noch in den Anfängen, auch was die urheberrechtlichen Bedingungen für das Speichern digitalen Literatur betreffe. Wir stecken immer noch in einem „Archivierungsloch“, meint Passig, die auch als Journalistin und Übersetzerin tätig ist.

2021 wird Kathrin Passing von der Akademie der Künste mit dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet. Dieser wird jährlich am Geburtstag des Autors, dem 27. März verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Diskussion Betrachtungen eines Politischen - Heinrich Mann und die Deutschen

Alexander Wasner diskutiert mit
Prof. Ph. D. Veronika Fuechtner, Dartmouth University
Prof. Dr. Tilmann Lahme, Leuphana Universität Lüneburg
Prof. Dr. Ariane Martin, Vorsitzende der Heinrich Mann-Gesellschaft  mehr...

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Literatur | Zum 150. Geburtstag Dichter, Denker, Demokrat: Die Akademie der Künste würdigt Heinrich Mann

Er stand immer ein bisschen im Schatten seines kleinen Bruders Thomas. Dabei war auch Heinrich Mann als Schriftsteller äußerst erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken gehören „Der Untertan“ und „Professor Unrat“. Anlässlich seines 150. Geburtstags würdigen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Präsidentin der Akademie der Künste Jeanine Meerapfel den Dichter am Donnerstagabend, den 25. März.  mehr...

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#Kulturfrauen Den nationalen Kulturschatz heben: Sandra Richter, die Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach

Sie ist die erste Frau an der Spitze dieser weltweit bedeutenden Literaturinstitution, Herrin über eine Million Bände, über 160 Sammlerbibliotheken. Es sind aber vor allem die Nachlässe – rund 1400 – verschiedenster Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die den intellektuellen und literarischen Reichtum des Archivs ausmachen – von Friedrich Schiller über Franz Kafka bis Hannah Arendt. Diesen zum großen Teil unerschlossenen Archivschatz will die Stuttgarter Literaturwissenschaftler durch verstärkte Digitalisierung für die Öffentlichkeit, aber auch für die internationale Forschung zugänglicher machen.  mehr...

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