SWR2 lesenswert Kritik

Tanguy Viel: Das Mädchen, das man ruft

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MeToo in der französischen Provinz: Eine junge Frau gerät in ein kompliziertes Abhängigkeitsverhältnis, ein alter Boxer will es noch einmal wissen, ein gieriger Politiker nimmt, was er bekommen kann. Aus diesen Elementen strickt der französische Autor Tanguy Viel in "Das Mädchen, das man ruft" eine pointierte Erzählung über Machtmissbrauch und festgefahrene gesellschaftliche Strukturen.

Aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel
Wagenbach Verlag, 154 Seiten, 20 Euro
ISBN 978-3-8031-3345-8

Tanguy Viel, der im nächsten Jahr 50 Jahre alt wird, zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern Frankreichs. Zwischen seinen Romanen liegen oftmals Jahre, der letzte erschien 2017. Die meisten wurden ins Deutsche übertragen. So auch sein neuester Roman: "Das Mädchen, das man ruft" - Frank Rumpel.

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