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John le Carré gilt seit über 60 Jahren als scharfsinniger Zeitchronist und Meister des Agententhrillers. Mit "Federball" hat er zuletzt die aufregende Geheimdienstgeschichte zum Brexit geschrieben.

Am 12.12.2020 verstarb der Autor zahlreicher Geheimdienstromane nach kurzer Krankheit in Cornwall im Südwesten Englands. Er wurde durch Werke wie "Der Spion, der aus der Kälte kam" und " "Das Russlandhaus" weltweit bekannt. Dieses Portrait des Schriftstellers entstand wenige Monate vor seinem Tod.

Es geht um das Schicksal Großbritanniens und natürlich um Verrat. Hauptfigur ist ein britischer Agent, der sich vor dem Hintergrund der eskalierenden Brexit-Verhandlungen Rechenschaft über seine Loyalität ablegt.

„In Großbritannien sind jetzt die Voraussetzungen für eine rechtsextreme Regierung gegeben. Für einen Despotismus nach dem Vorbild Trumps.“

John Le Carré

Thomas David hat John le Carré in London besucht. Der Schriftsteller spricht über einen historischen Showdown, der für ihn auch Fragen nach dem persönlichen und politischen Anstand stellt.

(Produktion: WDR 2020)

Literatur In der Mitte der Seite ein Bruch - Der Brexit in der englischen Literatur

Seit dem Brexit-Referendum von 2016 üben sich die Briten in Selbstanalyse. Wer sind wir? Und wenn ja, wie viele? Auch die britischen Autorinnen und Autoren reagieren auf die Krise. Besonders spontan reagiert die Lyrik, doch auch erste Brexit-Romane sind bereits erschienen. Marten Hahn hat sich umgehört.

Mit Statements von Ian McEwan, Ali Smith und anderen  mehr...

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