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In 100 Büchern um die Welt – Denis Scheck stellt seinen persönlichen Kanon der Weltliteratur vor.

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Unsere Lesekultur ist von tausend Ablenkungsfeinden umzingelt. 90.000 neue Bücher buhlen jedes Jahr um unsere Aufmerksamkeit. Schecks Bücher will Werke ins Scheinwerferlicht rücken, die im Gedränge der laut betrommelten Neuerscheinungen in Vergessenheit zu geraten drohen.

Seit Beginn der Literatur tobt der Streit, was gelesen werden soll. Es ist Zeit für einen neuen Kanon, weil sich die Lebensbedingungen in den letzten zwanzig Jahren grundlegend verändert haben. Im Zeitalter des Internets spielen Grenzen im Leben und in der Literatur zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine immer geringere Rolle.

Schecks Bücher ist deshalb ein „wilder“ Kanon, der weder Sprach- noch Genregrenzen mehr respektiert, der nicht auf Literatur in deutscher Sprache begrenzt ist und auf die absurden Nationalphilologien des 19. Jahrhunderts schlicht pfeift.

Hundert Hinweise auf hundert Bücher, die gleichermaßen Lust aufs Lesen machen und in dem Märchen neben Krimi, Fantasy neben Comic, Science Fiction neben dem Parzival des Wolfram von Eschenbach stehen. Literatur zeigt die Vielseitigkeit der Welt und lädt ein zu dem vielleicht größten Abenteuer von allen: der Entdeckung unseres eigenen Ichs.

Schecks Bücher | Folge 87 Anna Achmatowa: „Poem ohne Held“

Anna Achmatowas Gedichte erzählen von Blutströmen und Terror des 20. Jahrhunderts. In „Poem ohne Held“ verarbeitet Achmatowa ihren Verlust und ihre Sehnsüchte in einfacher und klarer Sprache.  mehr...

Schecks Bücher | Folge 86 Chinua Achebe: „Alles zerfällt“

„Chinua Achebes „Alles zerfällt“ ist eine Geschichte über das Geschichtenerzählen – und über die Macht des Geschichtenerzählers, aus der Perspektive der Unterlegenen, Versklavten, Kolonisierten.“, so Denis Scheck.  mehr...

Schecks Bücher | Folge 85 Derek Walcott: „Omeros“

„Dieses Buch ist wie das Meer. Man kann sich auf den Wogen seiner Zeilen treiben lassen.“ – so Denis Scheck über „Omeros“ von Derek Walcott.  mehr...

Schecks Bücher | Folge 84 James Joyce: Ulysses

Der Großroman "Ulysses" des irischen Schriftstellers James Joyce spielt an einem einzigen Tag, am 16. Juni 1904. Der Alltag in Dublin, erlebt aus der Perspektive eines Mannes von der Straße, Leopold Bloom.  mehr...

Schecks Bücher | Folge 83 Gertrud Kolmar: „Das lyrische Werk“

Gertrud Kolmar ist eine Dichterin der Stille, eine der eher unbekannten Größen deutscher Lyrik. Für Denis Scheck sind ihre Gedichte geprägt von Virtuosität und Expressivität und unverkennbar nah am Leben.  mehr...

Schecks Bücher | Folge 82 Herta Müller: „Atemschaukel“

Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller erzählt in „Atemschaukel“ das Schicksal von 60.000 Rumäniendeutschen, die 1945 in sowjetische Arbeitslager verschleppt wurden und dort die Zeche für die Naziverbrechen bezahlten.  mehr...

Schecks Bücher | Folge 81 Katherine Mansfield: "Glück"

Katherine Mansfield ist die Meisterin der Kurzgeschichte und eine Spezialistin für Haarrisse in den Fundamenten unserer Lebensgebäude. Ihre Erzählung „Glück“ zeigt genau das, meint Denis Scheck.

Katherine Mansfield: „Glück“
Aus dem Englischen von Elisabeth Schnack
Diogenes Verlag, 393 Seiten  mehr...

Schecks Bücher | Folge 80 Ngugi wa Thiong’o: „Herr der Krähen“

Ein quietschfideler Roman, der trotzdem nicht die Augen vor der Grausamkeit und dem Leid in Afrika verschließt.“, sagt Denis Scheck über Ngugi wa Thiong’os Roman „Herr der Krähen“.  mehr...

Schecks Bücher | Folge 79 The Portable Dorothy Parker

Dorothy Parker ist das Flapper-Girl der Literatur, die Antwort der USA auf Oscar Wilde. "Wer das Denken in Ambiguitäten liebt, ist bei Parker an der richtigen Adresse.", sagt Denis Scheck  mehr...

Schecks Bücher nach Autoren von A-Z

Schecks Bücher | Folge 86 Chinua Achebe: „Alles zerfällt“

„Chinua Achebes „Alles zerfällt“ ist eine Geschichte über das Geschichtenerzählen – und über die Macht des Geschichtenerzählers, aus der Perspektive der Unterlegenen, Versklavten, Kolonisierten.“, so Denis Scheck.  mehr...

Schecks Bücher | Folge 87 Anna Achmatowa: „Poem ohne Held“

Anna Achmatowas Gedichte erzählen von Blutströmen und Terror des 20. Jahrhunderts. In „Poem ohne Held“ verarbeitet Achmatowa ihren Verlust und ihre Sehnsüchte in einfacher und klarer Sprache.  mehr...

Schecks Bücher | Folge 56 Margaret Atwood: "Der Report der Magd"

Eine finstere und beklemmende Zeit für Frauen - dorthin führt die Kanadierin Margaret Atwood in ihrem dystopischen Roman. Eine Zeit, die unserer Gegenwart eher näher als ferner gerückt ist.  mehr...

Schecks Bücher | Folge 14 Jane Austen: Stolz und Vorurteil

Liebe ist eine Frage des Geldes - dies nimmt Jane Austen in ihrem Roman mit geschliffenen Dialogen aufs Korn: Elizabeth Bennet und der geheimnisvolle Mr Darcy kämpfen mit den gesellschaftlichen Zwängen ihrer Zeit.  mehr...

Literatur Denis Scheck: Schecks Kanon

Die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur
Von "Krieg und Frieden" bis "Tim und Struppi"  mehr...

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