Denis Scheck: Anti-Kanon (Foto: Pressestelle, SWR, SWR / Christian Koch)

Literatur

Schecks Anti-Kanon

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Denis Scheck

Warum soll man schlechte, missratene, ja vollkommene miserable Bücher lesen?

Weil es im Paradies langweilig ist und die Analyse schlechter Bücher großen Spaß macht. Deshalb versucht Denis Scheck die in seinen Augen schlechtesten Bücher der Weltgeschichte tatsächlich zu lesen. Das Ergebnis ist offen. Das Abenteuer enorm. Und Gefahr lauert überall.

Schecks Anti-Kanon | Folge 23 Donald Trump: Wie man reich wird

Ob Donald Trump selbst mal in „Wie man reich wird - Ansichten und Einsichten eines Multimilliardärs" gelesen hat? Denis Scheck zweifelt angesichts einiger Aussagen daran...  mehr...

Schecks Anti-Kanon | Folge 22 Rhonda Byrne: The Secret

Denis Scheck kann in Rhonda Byrnes „The Secret" keine großen Geheimnisse oder Lebensweisheiten finden. Zumindest keine, die ihn überzeugen...  mehr...

Schecks Anti-Kanon | Folge 21 Rolf Kauka: Fix und Foxi und Lupo modern

Denis Scheck erläutert, warum ein dunkler Nazi-Schatten auf Rolf Kaukas Comics Fix und Foxi und Lupo modern liegt...  mehr...

Schecks Anti-Kanon | Folge 20 Siegfried Lenz: Die Klangprobe

In Siegfried Lenz‘ Roman „Die Klangprobe“ von 1990 werden Menschen vom Schicksal auf die Probe gestellt. Die Handlung ist wie einem Heinz-Rühmann-Film der 50er entlehnt: ein bisschen Existentialismus-Kitsch, ein bisschen Vergänglichkeitsgeraune - reine Kolportage, findet Denis Scheck.  mehr...

Schecks Anti-Kanon | Folge 19 Johanna Haarer: Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind

In Johanna Haarers „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ begegnen sich die größten Verbrecher der Menschheit, die Nazis, und die größte Verantwortung der Menschheit, die Kinder. Johanna Haarer war keine Kinderärztin, sehr wohl aber ein glühender Nazi. Das merkt man ihrem Buch in jeder Zeile an.
„Wenn Du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein“, weiß Friedrich Nietzsche. Dieses Buch ist so ein Abgrund. Es löst buchstäblich Schauder in mir aus, so Denis Scheck.  mehr...

Schecks Anti-Kanon | Folge 18 Konrad Lorenz: Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit

1973, im Jahr seiner Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Medizin, veröffentlichte der österreichische Verhaltensforscher Konrad Lorenz - zu diesem Zeitpunkt der berühmteste Biologe der Welt - eine an die ganze Menschheit gerichtete Aufforderung zu Reue und Umkehr: „Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit“, ein kurzer, aus einem Beitrag für eine Festschrift und einer Reihe von Rundfunkvorträgen entstandener Text, beginnt rhetorisch brillant. Lorenz legt den Finger in die Wunde und analysiert die Bevölkerungsexplosion des Menschen. Dann aber trübt sich dieser Text bemerkenswert ein und gleitet auch sprachlich ab, stellt Denis Scheck fest.  mehr...

Schecks Anti-Kanon | Folge 17 Heinz G. Konsalik: Frauenbataillon

Stell Dir vor, es ist Krieg, und beide Geschlechter gehen hin. Diese Prämisse ist vielversprechend – denn das ist ja nicht nur der Plot von Konsaliks „Frauenbataillon“, sondern auch von Heinrich von Kleists „Penthesilea. Doch aus Konsaliks Roman, so Denis Scheck, weht einen von Beginn an ein mehr als übler Geruch an. Es ist ein miasmatisches Mixtum compositum, ein Odium, das ein Drittel riecht wie die Männerumkleidekabine eines Fußballvereins nach der Halbzeit, ein Drittel nach Bierzelt und ein Drittel nach Unteroffizierskasino.  mehr...

Schecks Anti-Kanon | Folge 16 Klaus Kinski: Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund

Denis Schecks Urteil fällt hart aus: „Klaus Kinskis Autobiographie „Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund“ ist intellektuell wirr, ein Text wie Kraut und Rüben, vor allem besteht er aus Wortschwaden dampfenden Testosterons, Endlosbeschwörungen ungezügelter Virilität und dumpfem Potenz-Geröhre.“  mehr...

Schecks Anti-Kanon | Folge 15 Saddam Hussein: Zabiba und der König

Für Denis Scheck steht fest: „Blutsäufer zieht es seltsamerweise immer wieder zur Literatur. Hitler, Stalin, Mao, Gaddafi: sie alle wollten auch Schriftsteller sein. Diktatoren legen samt und sonders großen Wert darauf, neben allen anderen Ehrentiteln auch als Schöpfer literarischer Texte zu brillieren und in Erinnerung zu bleiben, auch wenn sie in Wahrheit mit Blut statt mit Tinte schreiben. So auch Saddam Hussein, der im Jahr 2000 den Roman „Zabiba und der König“ veröffentlichte…“  mehr...

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