Reiten und Streiten mit Juli Zeh und Denis Scheck

Reitgespräch über "Die Elenden" von Anna Mayr

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Das Buch der Redakteurin und Autorin Anna Mayr liegt beim Ausritt in Brandenburg in der Satteltasche. Sie wurde als Tochter zweier Langzeitarbeitsloser geboren. Die Schriftstellerin Juli Zeh und Denis Scheck sind von ihrem politischen Manifest "Die Elenden - Warum unsere Gesellschaft Arbeitslose verachtet und sie dennoch braucht" nicht ganz überzeugt, finden das Anliegen, den Arbeitslosen ihre Würde wieder zurück zu geben und Vorurteile und Verachtung gegen Hartz IV - Empfänger*innen aufzuzeigen, absolut wichtig und richtig.

"Auch die Beschäftigung mit einem Buch, das ich nicht gelungen finde, hat sich gelohnt."

Schon früh war Anna Mayr mit Geldsorgen konfrontiert, ebenso mit den oft falschen Vorurteilen, Arbeitslose seien faul, ungebildet, selbst schuld.

In „Die Elenden“ beschreibt sie nicht nur, was Arbeitslosigkeit für die Betroffenen selbst bedeutet, sondern auch welche Funktion ihr in der Gesellschaft zukommt. Die Autorin skizziert zudem, wie eine Welt aussehen könnte, in der die ‚Elenden‘ nicht mehr gebraucht werden, um dem Leben der anderen einen Sinn zu geben.

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