Literatur

„Postheroische Helden“: Der Freiburger Soziologe Ulrich Bröckling über die Aktualität von heroischen Geschichten

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Demokratie und Heldentum, passt das denn überhaupt zusammen? Hat die „Gesellschaft der Freien und Gleichen“ nicht viele sogenannte Helden zu Recht von ihren Sockeln gestürzt? Und trotzdem finden wir sie überall: In der Popkultur, im Alltag und in der Werbung sowieso. Eine neue Art von Held*innen? Oder ein Paradox, diese Faszination von Heldengeschichten, die Sehnsucht nach dem großen, herausragenden Vorbild?

Ulrich Bröckling, Kultursoziologe an der Uni Freiburg, beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit der Figur des Helden und hat ein spannendes, umfassendes Buch zum Thema geschrieben. „Postheroische Helden“ heißt es.

Kunscht! will von ihm wissen, wie es um den modernen Helden bestellt ist, der gerade in den letzten Wochen durch den Krieg in der Ukraine wieder eine ungeahnte Aktualität erfährt.

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