SWR2 lesenswert Kritik

Nils Melzer: Der Fall Julian Assange. Geschichte einer Verfolgung

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Im Jahr 2010 soll Julian Assange in Schweden zwei Frauen zum Sex gezwungen haben. So jedenfalls lautete die Anklage gegen den prominenten Whistleblower, die schon bald erhoben wurden, nachdem er Videos geleakt hatte, in denen US-Soldaten auf irakische Zivilisten schießen.

Assange verschanzte sich daraufhin jahrelang in der ecuadorianischen Botschaft in London. Das juristische Hin und Her um den Wikileaks-Gründer Julian Assange dauert schon seit über einem Jahrzehnt, mit immer neuen spektakulären Wendungen.

Dass die Vorwürfe gegen Julian Assange politisch motiviert waren, zeigt jetzt Nils Melzer, UNO-Sonderberichterstatter für Folter, in seinem Buch "Der Fall Julian Assange. Geschichte einer Verfolgung", das einer Anklage gleicht.

2010 WikiLeaks und Julian Assange

WikiLeaks taucht erstmals am 6.4.2010 in den Nachrichten auf: Die Enthüllungsplattform hatte ein Video namens Collateral Murder veröffentlicht. Es zeigt, wie US-Soldaten von Kampfhubschraubern aus mit zynischen Kommentaren auch auf Zivilisten in Bagdad schossen.  mehr...

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