Sternchenthemen im Abitur Naturlyrik und Musik

SWR2 Wissen

Der Dichter Nico Bleutge im Gespräch mit Professor Christian Schärf
(Veranstaltung vom 22. Januar im Literaturhaus Stuttgart)

Dauer

Jede künstlerische Epoche hat eigene Vorstellungen davon entwickelt, was die Natur für die Menschen bedeutet: Mal wurde sie romantisiert und eng mit dem Individuum verknüpft, mal als bedrohlich und dämonisch erlebt. Naturgedichte spiegeln Zivilisationsmüdigkeit und Kritik an der Moderne ebenso wie den Wunsch nach einer ökologischen Erneuerung.

In den letzten Jahren hat die Naturlyrik in Deutschland einen neuen Aufschwung erlebt. Einer ihrer bekanntesten Vertreter ist der 45-jährige Lyriker Nico Bleutge. Er präsentiert eigene Gedichte und erkundet im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Professor Christian Schärf ausgewählte Beispiele der Naturlyrik - vom "Sturm und Drang" bis heute. Musiker des SWR Symphonieorchesters spielen Werke aus den entsprechenden Epochen.

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Vorgetragene Gedichte:

  • Nico Bleutge: "Leichter Sommer", aus: Klare Konturen
  • Nico Bleutge: "Nachts leuchten die Schiffe", aus: Nachts leuchten die Schiffe
  • Annette von Droste-Hülshoff: ""Das Schilf", aus: Annette von Droste-Hülshoff: Sämtliche Werke
  • Friedrich Hölderlin: "Hälfte des Lebens", aus: Deutsche Naturlyrik (Hg. Dietrich Bode)
  • Georg Heym: "Und die Hörner des Sommers verstummten", aus: Deutsche Naturlyrik (Hg. Dietrich Bode)
  • Günter Eich: "Ende eines Sommers", aus: Deutsche Naturlyrik (Hg. Dietrich Bode)
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