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Michel Friedman fühlt sich „fremd” - und erklärt warum

STAND
INTERVIEW
Silke Arning

Der Publizist, Jurist, Philosoph und engagierter Repräsentant jüdischen Lebens hat seine Biografie geschrieben. In „Fremd” erzählt er sehr offen von dem, was ihn ausmacht, ausgehend von der Geschichte seiner Familie und seinem eigenen Leben.

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Eindrucksvoll ist auch die Form, die Michel Friedman seiner Lebensgeschichte gegeben hat, die wie ein ein langes Gedicht aufgebaut ist. Die persönliche Geschichte ist auch eine Bestandsaufnahme der deutschen Gesellschaft, in der „das Fremde” fremd bleibe.

Buchkritik Michel Friedman, Harald Welzer - Zeitenwende. Der Angriff auf Demokratie und Menschenwürde

Erleben wir einen Epochenbruch? Nicht erst im Angesicht der Pandemie treten zivilisatorische Bruchstellen zutage. Michel Friedman und Harald Welzer wagen eine Diagnose.
Rezension von Jann-Luca Künßberg.
Kiepenheuer & Wietsch Verlag, 288 Seiten, 22 Euro
ISBN 978-3-462-00089-4  mehr...

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