lesenswert mit Denis Scheck

Michael Wildenhains Roman "Die Erfindung der Null"

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Der Schriftsteller Michael Wildenhain hat Philosophie und Informatik studiert. Seine Liebe zur Mathematik hat er in seinem neuen Buch verarbeitet, in dem er versucht, „die Schönheit der Mathematik und die schöne Literatur miteinander ins Benehmen zu setzen.“

Fast ein Kriminalroman

„Die Erfindung der Null“ ist ein raffiniert konstruierter, spannungsreicher Roman über Aufstieg und Fall eines Mathematik-Genies, der in Stuttgart spielt. Susanne, die Urlaubsbegleitung von Martin Gödeler, Doktor der Mathematik, verschwindet.

Ein junger, ehrgeiziger Staatsanwalt versucht, Gödeler beim Verhör des Mordes zu überführen. Der verdächtigte Mathematiker ist sehr auskunftsfreudig und erzählt ihm sein Leben. Die Untersuchungshaft wird aufgehoben, Gödeler verschwindet spurlos – übrig bleibt das Protokoll eines Lebens zwischen Genialität und Verwahrlosung.

„Die Erfindung der Null“ von Michael Wildenhain ist eine literarische Rechnung, die aufgeht!“

Zum Autor:

Michael Wildenhain wurde 1958 in Berlin geboren. In den 80er Jahren war er in der Hausbesetzerszene aktiv und verarbeitete den Stoff in seinen ersten literarischen Veröffentlichungen. Er schrieb Theaterstücke, wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis, und erhielt Stipendien in Rom und London. Seit 1987 lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller. Sein letzter Roman, „Das Singen der Sirenen“, war 2017 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

2018 lebte er als Stipendiat im Stuttgarter Schriftstellerhaus, um für „Die Erfindung der Null“ zu recherchieren. Die Handlung in seinem neuen Roman spielt größtenteils in Stuttgart, das Schriftstellerhaus ist darin jedoch ein Institut für Nachhilfeunterricht.

Büchersendung lesenswert mit Denis Scheck

In der Büchersendung „lesenswert“ im SWR Fernsehen stellt Denis Scheck Autoren und ihre Bücher im Gespräch vor.  mehr...

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